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Komplette Version Pseudarthrose und Narbenbildung

Bandscheiben-Forum > Operationen
Schneewittchen
Hallo ich weiß nicht weiter nach einer OP 2007 es wurde L5/S1 versteift geht es mir schlechter wie vor der OP ich habe Narbenbildung und zwar ist meine Nervenwurzel ummauert dazu kam das ich im MÄrz eine stationäre Schmerztherapie durch führte weil ich mittlerweile alles andere ohne Erfolg auf Besserung hinter mir habe dort fertigte man Röntgenbilder an und stellte fest das ich eine Pseudarthrose hätte man erklärte das es keine Fusion stattgefunden hätte bei meinem letzten Verlaufskontrolltermin meinte der Arzt damals es findet eine verzögerte Fusion statt das war im Dezember07 man sagte das es leider mal passieren kann das ein Arzt sich vertut als ich meinem Orthopäden davon berichtete war er sauer und meinte man hätte mir sehr viel Leid ersparen können aber ich werde um ein Nach-OP nicht herum kommen ich bekomme mittlerweile Fentanyl und Lyrika was nur eine Linderung für paar Stunden bringt ich würde mich freuen jemand zu findet der Erfahrungen mit solch einer Diagnose hat und was noch auf mich zu kommt ich muß dazu sagen das ich leider rstlos verzweifelt bin meine Schmerzen sind im Rücken teilweise un erträglich und dazu kommt noch die Probleme in den Beinen ich kann keine Logik hinter dieser OP erkennen denn man will mir noch zusätzlich eine Platinplatte einsetzen wobei mir gleich durch die blume gesagt wurde das ich keine großen Erwartungen in diese OP stecken soll wer hat sowas schon hinter sich ich bin für jeden hoffnungvollen Rat dankbar. zwinker.gif
darling
Liebes Schneewittchen,

herzlich Willkommen hier im Forum!

Hat sich das Implantat gelockert oder sitzt alles an der richtigen Stelle? Hat noch gar keine Verknöcherung stattgefunden?

Wenn du, trotz Fentanyl und Lyrica, so starke Schmerzen hast, denke ich, dass du um einen erneuten OP nicht herum kommst!

Aber da du am Erfolg, bzw. Sinn dieser OP zweifelst, kann ich dir nur empfehlen, dich schlau zu machen was genau beim Eingriff gemacht werden soll. Schade dass du das Platin nachher im Rücken und nicht am Hals trägst tongue.gif !

Zweifelst du an der Meinung des Orthopäden? Frage genau nach was beim OP gemacht wird wenn du das Gefühl hast, der Eingriff wäre sinnlos! Informiere dich ausführlich darüber damit du eine gute Entscheidung treffen kannst. Erst wenn du genau Bescheid weisst wirst du das Vertrauen bekommen, welches du dringend brauchst!

Alles Gute wünscht dir Esther
Harro
Moin Schneewitchen,
willkommen bei den Bandis.
Zur Narbenbildung kann ich dir einen guten Link zur Info anbieten:
http://www.diebandscheibe.de/ibf/index.php...=9944&hl=narben

Einiges zum Thema hat dir ja schon darling geschrieben.

LG Harro winke.gif

PS. Da der Beitrag mehr zum Thema OP tendiert verschieb ich ihn ins Forum OP-Behandlungen
nicole33
Hallo Schnewittchen winke.gif

Re-Spondylodese nach Pseudarthrose,oh je du Armes streicheln.gif .
Ich weiß was nun in dir vorgeht,das hab ich auch im September vor mir.
Der ganze Mist nochmal roechel.gif

Es gibt Vorsichtsmaßnahmen die einer erneute Pseudarthrose vorbeugen können,natürlich aber nicht müssen.

Mit der Platte soll vielleicht versucht den Knochenspan zum bleiben zu "überreden".
Zumindest wird so eine Platte bei mir in der Re Op wahrscheinlich dafür eingesetzt.

Ausserdem soll ein Knochenwachstumshormon lokal angewandt werden.
Das gibt mir Hoffnung das nächsten Jahr wieder besser meistern zu können.

Versuch nach vorne zu schauen,so kann es ja auch nicht weitergehen,und laß dich nicht verrückt machen,das es wieder in die Hose geht.

Wichtig ist das du in eine Klinik gehst die sich mit Re-Spondylodesen auskennt und der du das nötige Vertrauen entgegenbringst.


Liebe Grüsse
und Alles Gute smilie_up.gif

Nicole
Schneewittchen
Zitat (nicole33 @ Dienstag, 20.Mai 2008, 21:00 Uhr)
Hallo Schnewittchen winke.gif

Re-Spondylodese nach Pseudarthrose,oh je du Armes streicheln.gif .
Ich weiß was nun in dir vorgeht,das hab ich auch im September vor mir.
Der ganze Mist nochmal roechel.gif

Es gibt Vorsichtsmaßnahmen die einer erneute Pseudarthrose vorbeugen können,natürlich aber nicht müssen.

Mit der Platte soll vielleicht versucht den Knochenspan zum bleiben zu "überreden".
Zumindest wird so eine Platte bei mir in der Re Op wahrscheinlich dafür eingesetzt.

Ausserdem soll ein Knochenwachstumshormon lokal angewandt werden.
Das gibt mir Hoffnung das nächsten Jahr wieder besser meistern zu können.

Versuch nach vorne zu schauen,so kann es ja auch nicht weitergehen,und laß dich nicht verrückt machen,das es wieder in die Hose geht.

Wichtig ist das du in eine Klinik gehst die sich mit Re-Spondylodesen auskennt und der du das nötige Vertrauen entgegenbringst.


Liebe Grüsse
und Alles Gute smilie_up.gif 

Nicole

Hallo liebe Esther, Harro und Nicole,

Ich möchte mich bedanken für Eure Antworten ich hoffe Ihr nehmt es mir nicht übel wenn ich Euch zusammen antworte und mal meine Geschichte auf schreibe,
Ostern 2005 mitten in meiner Spätschicht klappte ich zusammen mit einem knirchendem Geräuch im Rücken darauf hin spürte ich bei dem Versuch wieder auf zu stehen immer mehr Schmerzen im Rücken und mein linkes Bein knickte immer wieder ein von dort brachte man mich in ein krankenhaus zur Notaufnahme der Doc gab mir Spritzen röngte mich und sagte ich solle nach dem Feiertagen ein Orthopäden auf suchen,was ich auch tat. Er(ortho) schickte ohne das ich was sagte denn mein Mann stütze mich damals ins nächste Krankenhaus um MRT Aufnahmen zu machen dort stellte man fest ein Bandscheibenvorfall mit kompression der Nervenwurzel L5/S1,eine Vorwölbung im sekment LWK4/5 man rief ein Neurologen dazu der betrachte sich die Bilder und meinte sieht nicht gut aus, sie schlugen mir eine OP vor und da erwachten meine restlichen Sinne und ich rief stopp verlangte eine genaue Erklärung und Alternativen, ich bekam dann Krankengymnastik, Spritzen und PRT in einer Wirbelsäulen Klinik das ganze zog sich bis Ende des Jahres hin und nach neuen MRT stellte man eine Verschlechterung fest nachdem ich mehr auf den Knien lag als in der Senkrechte stand.
Im Februar 06 erfolgte die OP danach AHB ich muß sagen mir ging es 3-4 Wochen blendend dann kamen Schmerzen ins Bein zurück und mein Rücken meldete sich regelmäßig, der Ortho meinte ich soll trotzdem erstmal mit arbeiten versuchen und man müsse sich auch mal ein bißchen zu sammen reißen.
Nach 2-3 Wochen arbeiten suchte ich auf anraten meiner Hausärztin einen anderen Ortho auf, er untesuchte mich machte Aufnahmen und stellte fest Höhenminderung und ließ MRT anfertigen dort Narbenbildung links mit Irritation der Nervenwurzel entzündung Fassettengelenke überwies mich in eine Klinik zur Stufendiaknostik da bekam ich Spritzen aler möglichen Ausführungen und eine Diskographie Ergebnis muß versteift werden holte mir damals noch eine Zweitmeinung ein und wurde 07 im Februar operiert und zwar wurde mir von hinten Schrauben Stangen und ein Cage eingesetzt drei monate später Reha und dieses Erlebnis versuche ich seitdem zu verdrängen nach der Reha steigerung der Schmerzen im linken und jetzt auch im rechten Bein dazu Rückenschmezen mit formen die kannte ich vor der OP garnicht man mahnte mich immer wieder zur Geduld es folgten Krankengymnstik, Akkupunktur, Spritzen, Schmerzmittel tramadol Lyrika dann MRT, ich dutze mich schon mit der Schwester Ummauerung der Nervenwurzel die meine Beschwerden in den Beinen erklärten damit bin ich in die Klinik zur Verlaufskontrolle und der diensthabende Arzt meinte anhand der dort angefertigten Röngtenbilder es gäbe eine verzögerte Fusion er kann sich meine Beschwerden nicht erklären ja warum auch er hat sie ja nicht darauf hin habe ich auf anraten einer Freundin und Ortho eine stationäre Schmerztherapie in dieser Klinik Ende März begonnen.
Ich weiß nicht ob man das als glück bezeichnen kann ich bekam während der Gruppengymnastik Krämpfe Zuckungen in den Beinen und ich kam nicht mehr von der Matte hoch da wurde ich gleich wieder gerö. und jetzt der Hammer es gab und gibt keine Fusion der Cage dringt in den oberen Wirbel ein und die oberen Schrauben neigen nach unten deswegen OP und soll mir eine Platte von vorn dagegen gesetzt werden.
zweitmeinung gibt es schon allerdings gab man mir zu verstehen das es bei diesen Eingriff ebenfalls zu komplikationen führen kann und ich keine großartige Erwartung reinsetzen soll.
Der hinweis von Harro Narbenbildung bin ich sehr dankbar ich werde mit meinem doc mal über die verschiedenen Möglichkeiten sprechen.
Liebe Esther mein Problem ist pure Angst und die erfolglose suche nach einer Klinik.
durch Euer Forum weiß ich es gibt schlimmeres.
liebe grüße Schneewittchen
nicole33
Hallo Schneewittchen winke.gif


Zitat
durch Euer Forum weiß ich es gibt schlimmeres.


Ja sicher gibt es das immer,ich finde dein "Päckchen" auch schon sehr schwer.
Eine Re-Spondy ist ja leider kein Spaziergang und die Zeit danach erst recht nicht.Zumal man ja den ganzen Mist schonmal erleben durfte.

Ich hab auch riesige Angst das wieder etwas nicht so funktioniert wie es sollte.
Und ich werde auf keinen Fall nach der Op eine Reha machen,danach fingen bei mir auch die Probs an sich zu verschlimmern.

Darf ich mal fragen wo du operiert wurdest und wo du wohnst?
Es gibt einige gute WS Chirugien in Deutschland,da sollte sich doch auch für dich eine finden lassen zu der du Vertrauen fassen kannst. streicheln.gif

Liebe Grüsse
Nicole
Tinchen
Hallo Schneewittchen,

ja das mit der Reha is so eine Sache..ich hatte nach meiner ersten Reha auch recht schnell wieder Schmerzen.

Ich kann dir nur was zur op. Behandlung bei Narbengewebe schreiben.

Ich hatte nach meiner ersten OP ganz tolles Narbengewebe bei L5/S1 gebildet.Auch mit Ummauerung usw.
Ich bin nochmals operiert worden,es wurde der S1 Nerv vom Narbengewebe befreit,das Nervenloch wurde erweitert (Foraminotomie).Das Narbengewebe wurde nicht rausgenommen sondern verlagert und ins OP-Gebiet wurde ein Gel geschmiert.
Danach hieß es nur die nötigste Bewegung.Die Reha galt als "Aufbewahrungsort" für mich.Habe nur passive Übungen machen dürfen.Ich habe fast 12 Wochen lang nur gelegen.Richtige Physio hab ich erst 6 Monate nach OP angefangen.

Jetzt sind 9 Monate rum und mir gehts super!

Ich kann dir nur raten,klapper sämtliche Neurochirurgen in Deutschland ab und lass dich gut beraten!!

Alles Gute

Tinchen

Schneewittchen
Hallo Nicole,

Ich wohne in Bremen und wurde in der Roland- Klinik operiert, ich bin auch sehr von der klinik angetan obwohl man es wie in meinem bericht gelesen der Arzt sich mit der diagnose vertan hatte, was aber ja auch mir gegenüber offen eingestanden, nachdem sich der Chefarzt Dr. Fecete alles nochmal angeschaut hat.
Bloß ich hab jetzt durch dieses hin und her erst mal bedenkzeit verlangt da ich nun leider nach jedem eingriff schlechter da stand und auch noch andere Probleme habe darauf hin hat man mich auf Fentanyl gesetzt bin jetzt bei 25 und nächste Woche soll auf 50 gegangen werden muß jetzt auch wieder korsett tragen, ich habe ja gelesen das Du ebenfalls so ein Eingriff vor Dir hast und sehr positiv eingestellt und das es Maßnahmen gibt eine erneute Pseud. zu vermeiden und das werde ich auch noch vorher versuchen mit meinem Ortho zu besprechen. das mit dem Knochenwachstumshormon ist mir auch neu.
liebe Grüße Schneewittchen


nicole33
Huhu Schneewittchen winke.gif

Na so ein Zufall,ich werde im September auch in der Roland Klinik operiert.
Dein positives Feedback über die Klinik macht mir zusätzlich Mut das es dann endlich wieder aufwärts geht.Dieser Gedanke das es nach der Op gleichbleibend oder gar schlimmer wird beschäftigt mich auch sehr oft.Manchmal will ich auch alles so hinnehmen wie es ist,aber das ist wohl auch normal.

Ich möchte fit werden,vor allem wieder arbeiten können und das ohne Oxigesic und Co einzuwerfen.

Wie ich informiert bin setzen sie in Bremen bei Re-Spondys meist dieses Hormon ein.
Dann wird diese Platte die sie dir einbauen wollen auch eine Vorsichtsmaßnahme sein,nehme ich jetzt mal an.

Laß dir die Zeit,die du brauchst um dich mit dem Gedanken einer erneuten Op "anzufreunden".

Ich laß mich unter anderem auch deshalb erst im September operieren.

Hast du nach der ersten Op ein Korsett tragen müssen?

Liebe Grüsse
Nicole

Schneewittchen
Hi Nicole,

habe heute bei meiner Hausärztin mal nachgehagt denn durch dieses Knochenhormon hab ich Hoffnung bekommen, sie hat mir auch bestätigt das es das gibt da ich mich damals in einem sehr labilen Zustand befand und es operiert werden mußte,die Entnahme meiner Schilddrüse und der Lymphknoten Anfang Sptember 06 die anschließend Therapie und schlechten Calziumwerte um den Zeitpunkt der Versteifung OP waren leider nicht sehr günstig deswegen hat sie mir heute auch geraden mir soviel zeit zu nehmen wie ich brauche oder besser ausgedrückt wie ich es in meinem jetzigen Zustand hin bekomme.
Zu meinem Ortho muß ich ja nächste Woche er hat mir ja ein korsett verpasst und mir erklärt was ich machen darf und nicht, nach der Verstefungs OP brauchte ich kein Korsett.
wenn du Dich in der Roland -Klinik operieren lässt darf ich denn erfahren wo Du her stammst und wie Du zu dieser Klinik kommst für mich wäre es ja der vierte Aufenthalt.
liebe Grüße Schneewittchen
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