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Komplette Version Anhaltende Schmerzen

Bandscheiben-Forum > Spondylodese- (Versteifungs-) Forum > Spondylodese der LWS
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Andreas 2
Hallo zusammen,

nun ich meine Verst.Op fast 10 wochen her anfangs gings einigermaßen mit den Schmerzen.Nun seid ca 2 Wochen plagen mich wieder starke Schmerzen die ich mit meinen Schmerzmittel ( Tramal,Oxigesik nicht in den Griff bekomme.Besonders habe ich Schmerzen in der Nacht so ab 2-3:00h .Da ich wegen meiner Versteif. in der HWS mich nicht legen kann wie ich will spielt bestimmt auch eine Rolle.Am Tag sind die Schmerzen besser zu deriegiern Gehen ,Sitzen etc. Aber Nachts manchmal die Hölle. Der Schmerz ist in der LWS ,r.Oberschenkel & Gesäß.Besonders schmerzhaft das stechen bei drehen.Zu allen überfluss hat sich jetzt noch ein hoher Blutdruck eingeschlichen das wird geprüft mit 24 Std.Messung.Nun was kann das sein diese Verschlimmerung ? Hat jemand von euch erfahrung damit ich verzweifele fast.
LG
Andreas2
Ave
Hallo Andreas

Könnte es vlt sein, dass Deine Facettengelenke über der Versteifung überlastet sind?
Hat man mal eine Facetteninfiltration versucht?
Diese Problematik tritt nach Versteifungen nicht selten auf.
Auch ISG-Probleme sind nicht selten nach LWS-Versteifungen.

Geh zum Arzt und besprich das mal mit ihm.

Wurde ein Kontroll-Röntgen oder CT gemacht zwecks Implantatlage?

Gute Besserung

Lg
Maria
Andreas 2
Hallo Maria,

ein Kontroll-Röntgen wurde noch nicht druchgeführt.Werde das mit meinem Arzt besprechen beim nächsten Besuch.Nur nach Jahrelangen Schmerzen wird man langsam mürbe.Denn es gibt nach etlichen Krankenhausaufenthalten in den letzten 2 Jahren 4x im Krankenhaus wegen der LWS.

LG
Andreas 2
masumol
Hallo Andreas,

also ein bissl ähnlich wie Dir geht´s mir auch, speziell mit den stärkeren Schmerzen Nachts und da vor allem in Rückenlage.

Wie Maria schon geschrieben hat, wäre eine Facetteninfiltration evtl. hilfreich, mglw. auch eine oder mehrere PRT.

Bei mir brachten epidurale Infiltrationen die beste Linderung. Ist nicht unbedingt ganz angenehm, mir war ganz schön übel in den ersten Stunden danach, da muss man zwei Stunden im Bett sitzen, damit dieses Anästhetikum (keine Ahnung, wie man das schreibt), nicht in die Lunge läuft und für etwa 24 Stunden sind große Teile des Unterkörpers taub - so wie eingeschlafene Füße.

Gegen den Nachtschmerz hat das zwar nicht geholfen, aber eine Art Blockade gelöst, welche ich links im Gesäß und Oberschenkel hatte; immerhin.

Nun schluck ich noch drei Tramal und drei Novalgin pro Tag, dazu Amineurin und Tetrazepam. Zumindest bin ich für mein Handeln derzeit nur begrenzt verantwortlich zu machen ;-).

Der hohe Blutdruck hat sicher nicht zwangsläufig mit der Wirbelsäule zu tun oder nur bedingt. Man macht sich natürlich verrückt, wenn der Schmerz jahrelang andauert. Irgendwann sollte man sich mit der Situation arrangieren, so schwer es fällt. Bei mir kam der hohe Blutdruck zwar auch im Verlauf der stärker werdenden Rückenschmerzen, aber auch da gibt´s ja Tabletten, die man unbedingt regelmäßig einnehmen sollte.

Die ventrodorsale Fusion L5/S1 bei mir ist inzwischen drei Jahre her, der Schmerz im LWS-Bereich war schon damals chronisch und wird einen sicher weiter begleiten. Man muss versuchen, relaxter mit der Situation umzugehen. Ich weiß, das klingt blöd und nützt einem beim akuten Schmerz nix. Ziel muss sein, das Schmerzgedächtnis wenigstens teilweise wieder zu überlisten, wenn es auch nie ganz gelingen wird.

Beste Grüße
Mario
Andreas 2
Hallo Mario ,

zuerst Danke für die Antwort.Man glaubt ja immer man sei alleine mit dem Problem auf der Welt .Aber wenn man hier im Forum nachschaut ist das nicht so. Aber was solls.Bist Du noch im Berufsleben?Ich hoffe das nach dem jahrelagen Martürum etwas Liederung eintritt.Ich bin diesbezüglich mit der HWS Versteifung 2 Cages seit 2001 chronischer Schmerzpatient. Leider ?War in div.Schmerzkliniken waren alle sehr nützlich aber wenn da wieder zu Hause ist dann kommt der Alltag wieder. Wie Du ich nehme artig meine Tramal Tab.3x 200mg bei akuten Schmerzataken meistens morgens dann noch Tramal Tropen so 40 Stück.Bis bald.
LG
Andreas 2
masumol
Hallo Andreas,

ich kann Dir nur zustimmen, es gibt nicht nur einen selbst mit seinen Problemen.

Ich beobachte manchmal ganz bewusst andere Leute und wenn man genauer in deren Augen oder auf deren Haltung schaut, sieht man schon da öfter ein Leiden. Aber auch das kann täuschen.

Wie schon beschrieben, hab ich mich bis vor kurzem vor diesen epiduralen Infiltrationen auch etwas humpelnd durch die Gegend bewegt. Da kamen dann von anderen Vermutungen, die bis zum ausgesprochenen Verdacht eines Schlaganfalls reichten. Na danke. Das Hinken ist zum Glück jetzt erst mal weg und schon sehe ich für viele aus wie jemand, der gerade aus der Karibik kommt. Dabei geht´s mir gar nicht um das Bräunen, sondern viel mehr um die wärmende Wirkung der Sonne.

Inzwischen sind mir aber solche Meinungen von "wohlwollenden" Menschen relativ egal. Wie heißt es so schön? Wenn jeder an sich selbst denkt, ist an alle gedacht. Gut, das ist natürlich überzogen, aber vor einigen Jahren hab ich auch überwiegend an andere gedacht, hatte neben dem Job fünf ehrenamtliche Tätigkeiten. Aber wehe, wenn man dann nicht mehr kann: schon sehr aufschlussreich, wie viele oder besser wie wenig Leutchen dann noch Interesse an einem zeigen. Gut, man lernt eben immer dazu.

Das mit dem Job, um Deine Frage zu beantworten, hatte sich mit der Krankheit rasch erledigt. Ich hatte immer Jahresverträge und fast schon logisch folgt daraus, das damit schnell Schluss war. Ich hab nach der Fusion der Wirbelsäule und der Reha-Zeit mich wieder um einen Job gekümmert, aber spätestens wenn man seine körperliche Einschränkung (30%) erwähnt, hat sich eine Bewerbung schnell erledigt.

Im Moment gelte ich gar als nicht vermittelbar, da ich auf Anraten zweier Ärzte im Februar Rente beantragt habe. Ist sicher kein Traum mit Mitte 40 und ich glaub auch nicht an eine Gewährung solcher Erwerbsminderungsrente, aber den Versuch ist es wert. Ende April/Anfang Mai war ich bei zwei Gutachtern, mal schaun, wann die Rentenversicherung sich meldet. Im Prinzip ist es mir auch egal, ob Rente oder ALG II, in der Summe unterscheidet sich das kaum. Eine Rente nimmt nur ein wenig Druck von einem, naja und gerade Druck, Aufregung oder Anspannung wirkt sich bei mir sehr deutlich auf das Schmerzempfinden aus.

Tja Andreas, das mit den HWS und den Cages bei Dir ist sicher auch nicht gerade angenehm, ich will an weitere Klinikaufenthalte gar nicht denken. 5x in den vergangenen 3 1/2 Jahren reicht eigentlich, aber die aktuellen Röntgenbilder zeigen schon neuerliche Bandscheibenvorfälle und -protrusionen. Im Gesundheitsmagazin des MDR am Donnerstag sprach ein Professor davon, das bei vorhandenen Versteifungen der Wirbelsäule im "Normalfall" nach 5 bis 10 Jahren Anschlussinstabilitäten weitere Versteifungen der Wirbelsäule nötig machen würden, ich lass mich überraschen.

In einer Schmerzklinik hab ich´s auch schon mit der Schmerzlinderung versucht. Die 10 Infusionen und 5 Spritzen waren aber nicht wirklich erfolgreich.

Aktuell mache ich solch einen Reha-Sport mit, also insgesamt 50x einmal in der Woche, eine Art Wirbelsäulenkräftigung. Ich bin jetzt bei Nummer 35 und muss sagen, für die allgemeine Konditionierung ist das schon eine feine Sache. Ich mache dabei all das mit was geht, ohne in den Schmerz hinein zu trainieren. Da muss man halt sein eigenes Maß finden.

Soo, nun hab ich aber reichlich getippselt, na das musste wohl mal raus. Ich wünsch Dir jedenfalls nur das Beste - halte Dich aufrecht.

Beste Grüße
Mario
Ave
Hallo

Zitat
In einer Schmerzklinik hab ich´s auch schon mit der Schmerzlinderung versucht. Die 10 Infusionen und 5 Spritzen waren aber nicht wirklich erfolgreich.


Also eine richtige Schmerztherapie umfasst mehr als nur Spritzen und Infusionen!
Die medikamentöse Therapie ist nur ein Baustein einer kompetenten Schmerztherapie.

Weitere Bausteine der speziellen Schmerztherapie sind u.a. Bewegung und psychologische Begleitung.
Die Schmerzanalyse ist dabei sehr wichtig, dass der Patient lernt darauf zu achten, wann sein Schmerz stärker wird, wie sich der Schmerz anfühlt (hell, dumpf, stechend, ziehend etc), wo genau der Schmerz sitzt usw.
Und nach dem Schmerzverhalten steht die Schmerzbewältigung.

Der Patient soll lernen, wie er seinen Schmerz positiv beeinflussen kann. Ob mit Entspannungsübungen oder anderen Techniken.
Wichtig ist eben auch die psychologische Begleitung, weil Schmerzverhalten und Psyche eng miteinander zusammen hängen.
Ein Gesprächstherapie, in der man auch mal Seelenballast loswerden kann, hat schon vielen geholfen und es ist nichts, wofür man sich schämen muss.
Ziel einer guten Schmerztherapie ist, dass der Patient lernt, mit dem Schmerz zu leben, aber sich nicht vom Schmerz versklaven lässt.

Mein Schmerztherapeut fragte mich beim 2. oder 3 Mal als ich bei ihm war (vorher waren Untersuchungen und Tests gemacht worden)
"Wann haben Sie das letzte Mal gelacht?"
Und da musste ich überlegen. Er sagte zu mir: "Sehen Sie - es muss schon länger her sein, sonst könnten Sie diese Frage spontan beantworten. Sie müssen das Lachen wieder lernen."

Und ich HABE das Lachen wieder gelernt. Manchmal ist es nur ein Lächeln, wenn ich aus dem Fenster sehe und meine Blumenpracht im Garten sehe, aber ich kann jetzt jederzeit spontan antworten, wann ich das letzte Mal gelacht habe - auch wenn ich dank der Behörden nicht viel zu lachen habe...
Ich habe gelernt, belastende Dinge auch mal ausblenden zu können (nicht zu verdrängen, nur vorübergehend ausblenden) um mich nur dem Moment "zu stellen" und ihn zu genießen.

Anfangs war es schwer, manche Dinge umzusetzen, die in der Therapie gefordert wurden, aber wenn man sich wirklich auf die Therapie einlässt und kooperiert - dann kann man "Berge versetzen".

In diesem Sinne wünsche ich euch:

Gute Besserung und jeden Tag ein Lächeln auf dem Gesicht! sonne.gif

Lg
Maria



masumol
Hallo Maria,

natürlich hast Du Recht, was eine umfassende Schmerztherapie betrifft.

Die Schmerzklinik hier ist eher klein und bescheiden und so klein und bescheiden ist wohl auch deren Angebot; außerdem handelt es sich auch 'nur' um ambulante Behandlung.

Ganz genau nennt sich die Einrichtung "Klinik für Anästhesiologie und Spezielle Schmerztherapie" und die Behandlungen bei mir waren 10x Periduralanästhesie und 5x Paravertebralblockade - hab es eben so abgeschrieben und weiß es nicht besser.

Ganz richtig ist auch, das diese Dinge nur ein Teil einer komplexen Schmerztherapie sein können.

Ich mache wie gesagt auch diesen Reha-Sport, manuelle Therapie, wann immer die Kasse es genehmigt und Entspannungsübungen nach Jacobsen und TENS-Therapie mache ich zu Hause; hat man im Lauf der Zeit ja alles gelernt.

Das ersetzt sicher nicht eine stationäre Schmerztherapie, aber ich kann doch einen Teil dort angebotener Maßnahmen so auch für mich nutzen.

Fakt ist leider auch, das hier die einzigste Praxis für Schmerztherapie überhaupt zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) existiert, aber das Problem kennen sicherlich viele Schmerzpatienten.

In diesem Sinne auch Dir alles Gute Maria

Gruß Mario
Ave
Hallo Mario

Ich bin ja auch nur ambulant in Behandlung, mein Schmerztherapeut ist ein niedergelassener Facharzt für Anästhesie und spezielle Schmerztherapie.

Du schreibst:

Zitat

Ganz genau nennt sich die Einrichtung "Klinik für Anästhesiologie und Spezielle Schmerztherapie" und die Behandlungen bei mir waren 10x Periduralanästhesie und 5x Paravertebralblockade - hab es eben so abgeschrieben und weiß es nicht besser.


Als erstes zu dem "...und weiß es nicht besser" - Das sollte von meiner Seite her um Gottes Willen kein Vorwurf an Dich sein!
So habe ich das nicht gemeint.
Mich stimmt es halt immer traurig, wenn ich lese, dass die Schmerzpatienten immer nur mit Medis vollgepumpt werden, anstatt, dass man das komplette Programm fährt - was dem Patienten definitiv mehr bringen würde.

Und wenn ich lese, dass diese Einrichtung, in der Du warst eine Fachstelle für spezielle Schmerztherapie ist - dann ist es doppelt traurig.

Natürlich ist es wichtig, den Patienten mittels Medikamenten (ob nun über die Gabe von Tabletten oder Infusion oder Injektion) schmerzarm bzw schmerzfrei zu bekommen.
Dadurch kann ein Stück Lebensqualität zurück gegeben werden.

Wenn diese Einrichtung die spezielle Schmerztherapie anbietet, dann müsste es doch auch möglich sein, dort ambulant betreut zu werden?

Wie gesagt, ich gehe alle 2 - 4 Wochen zu meinem Schmerztherapeuten, jeder Termin dauert gut und gerne 20 min (oftmals noch länger), er verschreibt mir meine Medikamente, ich bekomme bei ihm Infiltrationen (in Absprache mit meinem behandelnden NCH - ich hab in der Hinsicht wenigstens mal das große Los gezogen. Wenn sonst schon nichts hinhaut, aber meine beiden wichtigsten Ärzte sprechen sich ab) und wir besprechen jedes Mal meine aktuelle Situation. Welche guten Erlebnisse ich hatte, wie ich es verkrafte, von den Behörden niedergebügelt zu werden, er gibt mir Tipps, wie ich mich verhalten soll usw.

Und ich habe auch eine begleitende Psychotherapie gemacht (schon vor der Versteifung), es hat mir unendlich gut getan, mir alles von der Seele zu reden.
Und auch die Psychologin gab mir Hilfestellung, wie ich mich in bestimmten Situationen verhalten soll.

Alles in allem habe ich dank der Unterstützung meiner Ärzte und der Psychologin ein gutes Schmerzmanagement für mich entwickelt und damit komme ich ganz gut über die Runden.
Natürlich gibt es immer wieder Situationen, die nicht voraussehbar sind und die einen dann ganz schön niederschmettern.
Aber bis jetzt bin ich jedes Mal wieder einmal mehr aufgestanden als ich hingefallen bin zwinker.gif

Vlt kannst Du ja da mal anfragen? Ich kann es jedem Schmerzpatienten nur ans Herz legen, eine umfassende Schmerztherapie zu machen.

Lg
Maria
masumol
Hallo Maria,

keine Panik, so schnell bin ich nicht angenockt, ich hab da nix von Dir als Vorwurf aufgefasst. Das wäre ja schlimm, wenn man sich hier im Forum nötigt hammer.gif .

Also zu dieser Schmerzklinik, die ausschließlich ambulant behandeln. Bei meinem ersten Besuch nahm sich die Ärztin gut 1 1/2 Stunden Zeit für ein Gespräch und Untersuchungen, so viel doch zur Fairness gegenüber dieser Praxis.

Die haben dann dort eben die erwähnten Behandlungen vollzogen und mir danach erklärt, das jetzt mit solchen Injektionen/Infusionen erst mal ein Jahr ausgesetzt werden muss, weil ich nun genug von dem Kortisonzeuchs und solchen Sachen intus habe und sich erst was davon abbauen muss in meinem Körper.

Drumrum hab ich meine weiteren Behandlungen "gebaut". Mein Orthopäde verschreibt solche Dinge wie manuelle Therapie, Wassergymnastik, Reha-Sport, Akkupunktur.

Und meine Hausärztin besuche ich im Hinblick auf den Blutdruck und das Verschreiben der Medikamente. Außerden hat sie für eine Allgemeinärztin ein sehr gutes Gefühl für die Seele ihrer Patienten, ich denk, Du weißt, was ich meine.

Und jetzt: Das wirklich Lustige laugh.gif daran ist, bei den jeweiligen Besuchen der Ärzte halte ich quasi zwischen diesen Dreien den Kontakt untereinander, so das jeder so halbwegs auf dem Laufenden ist. Funktioniert soweit ganz gut. Die Klinik- und Reha-Berichte haben natürlich alle.

Die Medikation an Tabletten ist aktuell noch etwas höher als normal, immerhin ist ja kein Fentanyl mehr dabei. Wie ich vor kurzem schon mal schrieb, war ich vor zwei Wochen 10 Tage zu einer Art konservativen Schmerzbehandlung im Vivantes Berlin-Friedrichshain. Also Strom, Gymnastik und Wärme, dazu PRT, Facetteninfiltration und zwei epidurale Infiltrationen. Und die haben die Dosis an Tabletten natürlich hochgeschraubt und ich werde einiges (Novalgin, Tetrazepam) jetzt nach und nach wieder absetzen außer Tramal und Amineurin.

Einen Psychologen hab ich auch längere Zeit - ja bestimmt zwei, drei, ... Jahre in Anspruch genommen, auch stationär sechs Wochen. Wie das so ist, ist man irgendwann austherapiert.

Jetzt hab ich auch noch eine Überweisung zu einem Facharzt für physikalische und medizinische Rehabilitation, mal schaun, was der noch in petto hat.

Wenn ich überlege, wie hilflos ich vor sechs, sieben Jahren im Umgang mit Ärzten und Krankheiten noch war, dann muss ich sagen, das ich mir schon ein recht gut funktionierendes System zur Behandlung meiner Krankheiten um mich rum aufgebaut habe.

Also Maria, musst nicht traurig sein, mir geht´s ähnlich wie Dir und ich schaff es auch immer wieder nach Tiefs, mich selbst hochzuziehen oder weiß, wo Hilfe zu erwarten ist.

Ich hab mir auch ein schönes Hobby zugelegt, was ideal zu solch einem Wirbelsäulenleiden passt und das bereitet einem immer wieder Freude und schafft Ablenkung.

Deine Formulierung "wann zuletzt gelacht" ist prima, das macht schon nachdenklich und ist sicherlich für viele gleichzeitig Inspiration. Wenn ich so drüber nachdenke, ist es eher so, das ich mich schon öfter mal über Sachen freue, aber laut und herzhaft gelacht hab ich sicher lange nicht, na gut, ich bin auch eher der ruhige Typ, also so nach außen hin.

So, soll erst mal reichen.

Liebe Grüße
Mario
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