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Bandscheiben-Forum > Erfolgreich operiert
laufente
Hallo alle zusammen,
heute möchte ich von meinem langen Krankheitsverlauf berichten und euch allen Mut machen.
Ich bin seit über 20 Jahren Intensivkrankenschwester und arbeite seit über 10 Jahren nur noch im Nachtdienst. Ich habe 2 Kinder ( 10 und fast 9 ), ein Haus und einen großen Garten.
Rückenschmerzen habe ich mir immer schöngeredet, viel gearbeitet,gehoben ,mit den Päns getobt, den Garten umgegraben.... sonne.gif
Ende Juli 2009 hatte ich dann zeitweise Parästhesien und Lähmungserscheinungen im linken Bein, im MRT zeigte sich ein großer Bandscheibenvorfall L5/S1 augenbraue.gif
Ich bekam Schmerzmittel, Krankengymnasti und bin dann im Oktober in ambulanter Reha gewesen.Anfangs wurden die schmerzen erträglicher, dann ging alles rapide abwärts. Ab November konnte ich weder sitzen noch liegen, im liegen war ich nicht in der Lage, mich selbst auf die andere Seite zu drehen. In den Nächten habe ich noch maximal 2-3 Stunden geschlafen, ich bekam weiter Schmerzmittel, teilweise Morphineund ein Korsett, aber meine Schmerzen hat mir kein Arzt abgenommen vogel.gif , ich war mir schon fast sicher, verrückt zu sein und mir die Schmerzen nur einzubilden.
Im Januar bin ich dann auf eigene Kappe ohne Überweisung zum Neurochirurgen, der wollte aber vor einen eventuellen OP ein aktuelles MRT.
In diesem MRT zeigte sich dann eine erosive Osteochondrose Modic 2-3 mit ausgeprägtem Knochenödem. Ich war also definitiv nicht verrückt. Das Korsett, das ich ab dann tragen mußte war ein Plastikpanzer.
Die Wirbelsäule war also definitiv instabil, als Therapie kam also nur eine Op in Frage, davor haben sich aber diverse Krankenhäuser gedrückt, sie wollten mich nicht versteifen, dafür wäre ich zu jung . stirnklopf.gif
Über 7 Ecken und Beziehungen bin ich dann doch auf eine sehr fähige Neurochirurgin getroffen, die mich innerhalb von 3 Wochen auf den Op-plan genommen hat. Am 24.02. bin ich mittels Dynesis in L5/S1 versteift worden, nehme seit dem 3. tag nach Op keine !!! Schmerzmittel mehr, bin schon in stationärer Reha gewesen, mache IRENA und fange am Dienstag im Stationsmanagement auf meiner alten Station im Arbeitsversuch an, weil ich doch zeimliche Einschränkungen in der Bewegung habe.( Heben, vorbeugen, tragen...)
Ich kann kurze Zeit sitzen, prima laufen und vor allen Dingen wieder schlafen ohne vor Schmerzen wach zu werden.
Meine Familie unterstützt mich, wo sie nur kann, ich bin unendlich dankbar und froh, obwohl ich doch ziemlich Bammel vor der OP hatte.

Gebt die Hoffnung nicht auf, egal wie dicke es kommt, es wird bestimmt auch wieder besser. Ich hoffe, das mein Bericht euch Hoffnung und Mut macht.
Hähnchen
Hallo laufente,
das find ich super das dir die Op was gebracht hat.

Lg Hähnchen winke.gif
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Angepasst von Shaun Harrison
Übersetzt und modifiziert von Fantome et David, Lafter