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MCornelia1963
halli hallo ihr lieben.....

also ich nehme ja das tramal seit dienstag ich bin immer noch platt in der birne......wannnnnnnn hört das auf....auf der arbeit wenn mal nicht viel zu tun ist muss ich aufpassen das ich nicht einschlafe...meine kollegin meinte heute das meine augen auf wanderschaft gehen!!!!


man so möchte ich das auch nicht......pah facharzt ich bin hier am ende der welt und keiner hat ahnung oder sie wollen mich nur operieren wie der neurochirurg war ihm egal das ich diclo und ibu nicht vertrage meinte doch dann nur... dann wird es zeit das ich operiert werde hammer.gif
das ich das problem mit der bws dann immer noch habe war ihm da wohl nicht so klar meine hausärztin hat keine ahnung hat sie mir auch gesagt und von ihr habe ich die medis...also das tramal 100 ich komme mir echt vor wie auf droge.....

meine letzte hoffnung ist mein ehmalige chef....er will mich heute anrufen....für mich einen termin in der uni-frankfurt am main machen und ich werde da auch hin gehen und wenn ich mich einweisen lassen muss....es wird zeit das mal was passiert.....zumal ich nach der berufsnossenschaft nicht krank bin klatsch.gif

ich hätte es nie gedacht doch ist man in vielen auf sich alleine gestellt ist...genauso wie ich auch schon eine blasen und darmschwäche hatte und ich es nicht wusste....mein neurochirurg meinte nur ich soll mich melden sobald ich inkontinent werde....bei mir war es das gegenteil...ich wusste doch nicht das es auch darzu gehört...konnte es das erste mal hier lesen.....jetzt ist es aber viel besser geworden.....da hatte ich ja nochmal glück gehabt...........

ja mit dem auto fahren ist so eine sache das habe ich schon gemerkt...bin sehr vorsichtig...habe keinen der mich fahren kann...halte immer viel abstand und mach echt langsam........aber laut meiner hausärztin kein problem!!!!

so nun hoffe ich das mein alter chef gleich mal anruft und mir gute nachrichten übermittelt....

lg conny
Ave
Hallo

Zitat
ja mit dem auto fahren ist so eine sache das habe ich schon gemerkt...bin sehr vorsichtig...habe keinen der mich fahren kann...halte immer viel abstand und mach echt langsam........aber laut meiner hausärztin kein problem!!!!


Aha, deshalb, die Hausärztin nein.gif Das ist das Problem.
Ich finde es generell nicht gut, wenn Hausärzte Opiate verordnen, denn in der Regel haben sie keinen blassen Schimmer von medikamentöser Schmerztherapie und auch nicht von Opiaten. Das lese ich hier immer und immer wieder.
Ist auch typisch, dass Du nicht über die Risiken in der Eingewöhnungsphase aufgeklärt wurdest.
Du solltest mal bei einem Facharzt für spezielle Schmerztherapie vorstellig werden, gerade hinsichtlich Deiner umfangreichen Problematik ist das eine sinnvolle Ergänzung zur Therapie bei einem kompetenten Neurochirurgen (warum lässt Du Dich abwimmeln? Wenn Du mit dem NCH nicht zufrieden bist, dann suchst Du Dir einen neuen! Mit Deiner Blase hattest Du dann bisher verdammtes Glück, Du solltest das nicht auf die leichte Schulter nehmen und notfalls von Pontius bis Pilatus rennen! Der Arzt, den Deine Beeinträchtigungen nicht interessieren, muss ja auch nicht die evtl lebenslangen Konsequenzen wie z. B. kathedern oder chron. Schmerzsyndrom tragen. Es ist Deine Gesundheit und da musst Du einfach am Ball bleiben).

Egal wie vorsichtig Du fährst, Du bist und bleibst eine Gefahr für den Straßenverkehr.
Der ausreichende Sicherheitsabstand ehrt Dich, aber der nützt dem kleinen Kind nix, das 10 m vor Deinem Auto auf die Straße rennt.
Solange Dein Organismus sich nicht an den Wirkstoff gewöhnt hat, hast Du hinter dem Lenkrad nichts verloren, da bleibe ich dabei!
Wenn Deine Hausärztin A sagt, dann muss sie auch B sagen und Dir einen Krankschreibung ausstellen.
Wobei - auch wenn ich mich wiederhole - ein Bandi und Schmerzpatient einfach nicht in die Hände des Hausarztes gehört, dafür gibt es Fachärzte!


Zitat
also ich nehme ja das tramal seit dienstag ich bin immer noch platt in der birne......wannnnnnnn hört das auf....auf der arbeit wenn mal nicht viel zu tun ist muss ich aufpassen das ich nicht einschlafe...meine kollegin meinte heute das meine augen auf wanderschaft gehen!!!!


Ca 2 - 3 Wochen bist Du in der Birne rammdösig, dann hat sich der Körper normalerweise an den Wirkstoff gewöhnt.
Du musst in der Arbeit aufpassen, dass Du nicht einschläfst... setzt Dich aber hinters Steuer... smhair2.gif Sekundenschlaf kannst Du nicht steuern und eine Sekunde kann schlimmstenfalls über Leben und Tod entscheiden.

Du musst auch bedenken - es kann ein Unfall passieren, an dem Du gar nicht schuld bist. Aber Polizisten sind per se auch nicht blöd, die sehen Dir an den Pupillen an, dass Du was nimmst (in der Eingewöhnungszeit - bei mir wurden die Pupillen stecknadelkopfgroß und meine Zunge wurde so schwer, dass ich für meine Umwelt kaum verständlich war, weil ich gelallt habe wie sturzbetrunken) und dann ist der Führerschein definitiv weg und der Versicherungsschutz evtl auch.

Opiate und Autofahren sind sowieso eine heikle Sache in punkto Haftung, selbst wenn man die Medis schon lange nimmt und gut drauf eingestellt ist.
Aber während der Eingewöhnungsphase ist es definitiv grob fahrlässig!

Zitat
ich hätte es nie gedacht doch ist man in vielen auf sich alleine gestellt ist..


Das ist die Eigenverantwortung als Bandi....

Viel Glück

wink.gif
MCornelia1963
hallo ave...

da ich selber kinder habe und auch eine enkelin.......bin ich dreimal vorsichtig das kannst du mir glauben....selbst wenn ich kein tramal nehme bin ich eine sehr vorsichtige autofahrerin..da kann ich immer nur mit dem kopf schütteln wie andere fahren ohne tramal, habe auch noch nie einen tropfen alkohol getrunken wenn ich auto fahre nicht mal nur ein glas bier oder sekt!!!!!!......das mit der müdigkeit ist auch nur dann wenn ich nichts zu tun habe...schlafe ja auch nicht am pc ein......und am auto auch nicht da ich da schon aufpasse und nicht vor mich hin döse.......[/U]du hast aber zweifellos recht!!!!!![U]

ich frage mich nur ich habe meine hausärztin gefragt wie sieht es damit auto fahren aus...ich meine nur so komm ich zu meinem job....wenn sie was anderes gesagt hätte wie ich euch erzählt hätte sie mich ja krank schreiben müssen...hat sie aber nicht......genauso frag ich sie ob das nicht abhängig macht....sie sagt bei ihnen glaub ich das nicht.........

ich meine für was geht man zum arzt....also das mit dem neurochirurgen ist halt bei mir auch nach hinten los gegangen es hat ihn ja nicht nicht die bohne interessiert das ich schmerzen habe und keine medis nehme......ansonsten gibt es hier im umkreis nur noch einen und die operieren im brüderkrankenhaus und da will ich auf keinen fall hin......sonst ist hier nix los!!!

habe gestern mit meinem ex chef telefoniert (internist-gastroenterologe) im ruhestand.....macht mir jetzt ein termin in der uni-ffm ich hoffe das ich da mal auf vernünftige und kompitente ärzte treffe.........

auch so das mit arzt zu arzt gehen....noch bin ich am arbeiten und meinen job wollte ich auch nicht mit gewalt verlieren.....ich muss das in dem bisselchen freizeit die ich habe noch die termine unter bekommen das ist in letzter zeit echt stress pur für mich.........ich bin in einem alter wo einem die jobs nicht mehr so hinterlaufen....da ich nun bei diesen vielen berufsjahren auch eine der teuersten bin...da nehmen die doch lieber was frisches junges für wenig geld...so ist das leben!!!!!!!!!

jeztt ist wochenende und da musssssssssssss ich kein autofahren und werde ich auch nicht...ansonsten geht es mir heute morgen im kopf viel besser als die anderen tage...........

ein schönes wochenende

lg conny
Hermine
Huhu,

kann mich Ave nur anschliessen.

also ganz ehrlich, klar meint man man sei vorsichtig - aber wie ist es mit der tatsächlichen reaktion wenn es drauf ankommt rock.gif

Mir kann keiner erzählen dass diese da ist und zwar vollständig weder ganz am Anfang der Opiattherapie noch dabei wenn man es "gewöhnt ist" ....... wenn man so schon "gaga im Kopf ist von den medis "- wie soll da die Reaktionsfähigkeit da sein ?

Und wenn man ,selbst unverschuldet, in einen Unfall verwickelt wird und es kommt heruas das man medis genommen hat - glaube mir da zahlt Deine Versicherung keinen Cent ..... und Deinem Führerschein kannst da wahsrcheinlich auch hinterherwinken und ab dann zu Fuss gehen.

Wir bewegen uns da wirklich auf ganz dünnem Eis. Und wenn es ml passieren sollte dann nützt alles nichts merh auch nicht das man sagt man fahre immer vorsichtig oder fhre auch sonst nicht wenn man mal ein Schlückchen getrunken hat - aber unter Medis fährt man dann doch ....warum und mit welcher Begründung ..... irgendwie widerspricht sich das und der StTVO , der Polizei und dem Richter ist das relativ egal ...... nicht nur relativ, es wird denen egal sein weil man definitiv gegen die STVO verstösst. Ist nun mal so.

Ich denke mir auch immer was ich mit einem machen würde der z.B. mein Kind anfahren würde und dann käme heruas dieser hat medis genommen oder war alkoholisiert oder unter Drogen ..... da gibt es keine Entschulidgung für und auch nicht das man vorsichtig gefahren ist oder meint Reaktion zu haben .......

Gerade die ersten Woche ollte man noch vorsichtiger sein und am besten gar nicht fahren....... das man hinterher noch fahren muss mit den medis intus ...... schulterzuck.gif .... muss es ja selbst auch wenn gar nichts anderes geht aber soweit so gut lasse ich das Auto stehen oder Sohnemann oder Mann fährt - aber das chlechte gewissen fährt immer mit, nur das nützt auch nichts mehr wenn mal was passiert schulterzuck.gif

LG
Hermine
MCornelia1963
halli hallo...

erstens geht es mir schon viel besser...zweitens haut doch nicht hier auf mich drauf hammer.gif ...ich kann doch nicht mehr als meine ärztin fragen...sie ist doch da in der pflicht mich krank zu schreiben......hat sie aber nicht!!!

ich stehe hier am anfang der medikation und habe keine ahnung da ich sowas noch nie eingenommen habe....im nachhinein ist es mir auch ein rätsel warum sie gleich mit so hoher dosis angefangen hat...die hälfte hätte sicher auch erstmal gereicht.....nun ist es aber zu spät....ich hoffe das ich sie nicht lange einnehmen muss und werde sicher in nächster zeit auch zu ihr hin gehen um zu fragen ob wir da wieder runter von können...ich bin seit fast einer woche schmerzfrei...naja sagen wir fast...wie gesagt die nervenschmerzen sind geblieben.....wenn ich viel mache merke ich schon das da was ist....aber ich empfinde es nicht als schmerz kann nicht beschreiben wie aber fühlt sich im rücken dann merkwürdig an....................

ich kenne tramal noch zu einer zeit da habe ich es auf btm-rp verordnet......darum habe ich ja auch gleich nachgefragt...............ich hoffe das ich irgend wann das glück habe zu einem richtigen arzt zu kommen....ich kann nun auch nichts dafür das die hier keinen plan haben............

ich wünsche euch allen ein schönen sonntag

lg conny
splittersack
Hallo Conny,

Lass dich von den anderen nicht ärgern. Obwohl ich sagen muss: Sie haben ja recht.

Aber mach mal hübsch langsam. Ich kenne auch niemanden der die Diagnose BSV hat und danach gleich Termine bei allen möglichen Fachärzten macht.

Der erste Weg ist ja nun mal immer der Hausarzt. Meistens ist es ja auch so, dass man schon jahrelang zu diesem Arzt geht und ein gewisses Vertrauensverhältnis

hat. Und wenn mir mein Hausarzt Medis verschreibt, dann nehm ich die natürlich auch erst mal.

Ich renne mit meiner Rückengeschichte auch schon einige Jahre rum und war noch nie bei einem Schmerztherapeuten. Medikamentös wurde ich auch von meiner Hausärztin

eingestellt. Vieleicht hatte ich Glück weil meine HA auch Narkoseärztin ist und viel Ahnung von Medis hat.

Bei mir nahmen die Nebenwirkungen des Tramals noch ca. 1,5 Wochen ab. Muss aber dazu sagen, dass meine HA mich damals für die Einstellung 14 Tage krank

geschrieben hat. Nach Einstellung bin ich dann auf Tramal retard 200mg umgestellt worden. Hinzu kam dann noch Novalgin 500mg 1-1-1-1 und Lyrica 75mg-0-150mg.

Nachdem ich mich jetzt hab operieren lassen, nehm ich nur noch Tramal ret.200mg. Dies beginne ich in 2 Wochen auszuschleichen. Bin auch recht froh, dass diese " Medifresserei"

ein Ende hat.

Gruß + alles Gute
Mike
Ave
Hallo


Zitat (splittersack @ )


Ich renne mit meiner Rückengeschichte auch schon einige Jahre rum und war noch nie bei einem Schmerztherapeuten. Medikamentös wurde ich auch von meiner Hausärztin

eingestellt. Vieleicht hatte ich Glück weil meine HA  auch Narkoseärztin ist und viel Ahnung von Medis hat.


Eine umfangreiche und kompetente Schmerztherapie umfasst aber nunmal weit mehr als nur Medikamente!!!!

Gerade wenn der Schmerz einen chronischen Verlauf genommen hat, dann reichen Medikamente alleine einfach nicht.
Aber oft ist es auch im Akutfall schon mehr als sinnvoll, einen Facharzt für spezielle Schmerztherapie aufzusuchen - damit es eben gar nicht erst zu einem chronischen Schmerzsyndrom kommt!

Das ist doch die Crux an der Sache, dass viele Bandscheibenpatienten erst einmal keinen Facharzt sehen, sondern entweder vom Hausarzt mit Medikamenten versorgt werden oder von überlasteten Orthopäden abgefertigt werden.
Oft bekommen die Patienten eben KEINE ausreichende Schmerzmedikation und so vergeht dann Woche um Woche, Monat um Monat wertvolle Zeit und das Endergebnis sind dann Patienten mit chronischen Schmerzen.

Medikamenten kommt eine zentrale Rolle bei der Schmerzbekämpfung zu, aber Bewegung und Rückentraining sowie der Umgang des Patienten mit Schmerz sind ebenso wichtige Bausteine.
Fachärzte für spezielle Schmerztherapie müssen eine Zusatzausbildung haben und die bekommt man nicht mal eben über einen Wochenendkurs, sondern dauert Monate.

Natürlich ist meist der Hausarzt die erste Anlaufstelle, aber meine Vorstellung eines kompetenten Hausarztes ist die, dass er die Patienten an die entsprechenden Fachärzte überweist, wenn er selbst nicht die erforderlichen Kenntnisse hat - und Fakt ist nunmal, dass die meisten Hausärzte Allgemeinmediziner oder Internisten sind.
Die ganzen Fachärzte sind ja für die Katz, wenn jeder Hausarzt sich anmaßt, selbst überall rumzudoktern. nein.gif

Und am Beispiel von Conny sieht man halt die Inkompetenz ihrer HÄ anhand der Verordnung eines Opioids ohne ausreichende Patientenaufklärung.

Mein HA hat mir vor 3 Jahren auch Tilidin-Tropfen verschrieben, nachdem mich mein früherer NCH mit meinen starken Schmerzen im Regen hatte stehen lassen.
Aber mein HA gab mir sofort eine Überweisung für den Schmerztherapeuten und noch weiter Fachärzte (Neurologe etc) und er wies mich eindringlich darauf hin, dass ich zum einen keinesfalls Autofahren dürfe und zum anderen, dass ich anfangs nur 5 Tropfen pro Dosis nehmen dürfe und das dann langsam steigern solle.
Ich hatte 3 Tage später einen Termin beim Schmerztherapeuten, der verordnete mir dann Retardtabletten. Ich sollte die Tropfen noch ein paar Tage nehmen, um aufzudosieren und dann auf die Retardtabletten umsteigen.
Zusätzlich bekam ich noch Gabapentin und Amitriptylin gegen meine Nervenschmerzen.
Außerdem dauerte mein Erstgespräch inkl Untersuchung gute 90 min und ich bekam eine Einführung in die Schmerztherapie.
Ich bin jetzt seit 3 Jahren bei meinem Schmerzi und kein Termin dauert unter 20 min, das Hauptaugenmerk liegt jetzt darauf, wie ich mich von meinem Schmerz ablenken kann.

Mein Hausarzt ist nach wie vor derjenige, bei dem alle Fäden zusammenlaufen. Bei ihm hole ich meine Überweisungen, lasse alle 3 - 4 Monate ein Blutbild machen (wg der Medis), er bekommt von allen Ärzten einen Hausarztbrief und ist ständig auf dem laufenden Stand, was meine Medikation und Therapien angeht.
Nach langer Suche habe ich auch einen guten NCH gefunden, mein großes Glück ist, dass sich mein Schmerztherapeut und mein NCH absprechen, was meine Therapien angeht.
Auch mein neuer (alter) Orthopäde kennt meinen NCH (die sind privat befreundet) und so haben die sich wg mir auch schon kurzgeschlossen.
Immerhin in der Hinsicht hatte ich mal Glück.

Aber von nichts kommt auch nichts. Ich habe bei der Arztsuche nicht aufgegeben, Tag X war auf einmal da, wo ich nichts mehr dem Zufall überließ, sondern selbst aktiv bei der Suche nach einem kompetenten Ärzteteam wurde und dafür weite Wege gefahren bin und auch mehrmals gewechselt hatte, bis ich mich gut aufgehoben fühlte.
Zudem kooperiere ich, indem ich konsequent meine Übungen mache, Sport treibe und immer besser werde in meinem Schmerzmanagement.

Lg
Maria


splittersack
Hallo Maria,

mit deinem Bericht hast du ja auch vollkommen recht. Ich wollte hier auch bestimmt niemanden angreifen. Wenn dies so rüber gekommen ist, tut es mir leid.

Ich kann auch immer nur von meinen eigenen Erfahrungen berichten.

Ich fühle mich bei meiner Hausärztin stets gut aufgehoben. Auch mit ihrer Medieinstellung war ich stets zufrieden. Wenn sie nicht wieter weiß oder sich unsicher ist, erhalte

ich natürlich auch sofort eine Überweisung zu einem Facharzt .

Das ich nie bei einem Schmerztherapeuten war kann daran liegen, dass ich eine starke Abneigung gegen Medikamente habe. Meine HA wollte auch schon mal das ich dort hingehe.

Aber wie gesagt, ist das nicht mein ding. Es ist nun mal auch nicht von der Hand zu weisen, was die ganze Flut an Medis über Jahre mit den Organen so machen.

Ich arbeite in einer Psyvhiatrie und sehe auch dort was die Mittelchen so alles mit einem Menschen anstellen können.

Ich ziehe halt eine OP ( auch mit ihren ganzen Risiken + Nebenwirkungen ) immer vor. Ich habe es, wie schon oft hier erwähnt, immer erst mit konservativen Mitteln versucht und diese auch ausgeschöpft. Leider hat das bei mir nie funktioniert.
Eine OP war immer das Einzige was mir dauerhaft geholfen hat, sodass ich danach immer die Medis wieder absetzen konnte.
Sicherlich ist das nur meine persönliche Meinung, die nicht auf jederman übertragbar ist.

Gruß
Mike
Hermine
Huhu Mike,
huhu Conny,

wir hauen doch nicht auf Dich drauf smilie_troest.gif ...... sondern wir versuchen zu erklären und Menschen davon abzu halten in Situationen zu kommen die nicht so toll wären ..... seh das mal von der Seite her, böse meint es keiner hier. smilie_troest.gif
Nur was nützt es wenn wir nicht ehrlich sind ?

Zur Besänftigung: ich musste mir damals so etwas auch anhören (auch von Ärzten) und dann habe ich angefangen in der Schmerztherapie zu arbeiten und musste den Pat. auch so etwas sagen ..... und glaube mir viele waren dankbar und auch viele haben es von den Seiten her gar nicht so gesehen (wie ich damals leider anfänglich auch nicht)

ich kann es verstehen (die Abneigung gegen Medis) aber wie Ave schon richtig geschrieben hat, eine Schmerztherapie besteht definitiv nicht nur aus Medis ...... fataler Irrtum.

Hier muss alles stimmen, die Komintaion aus medikamentöser und konservativer Therapie (wie in vielen anderen bereichen auch, in der Psych. bekommt man ja auch nicht nur Medis z.B.)

Leider denken immer noch viele Patienten dass eine vernünftiger Therapie eben nur aus Medikamenten besteht und das ist der Knackpunkt sage ich mal, bzw. denke ich.

Aber eben total falsch.

Nur in Komb. eben mit med. u. konserv. Therapie kann man auch in der Schmerztherapie etwas erreichen.

Naja die Meinungen bzgl. OP und konservativer Therapie vorerst ausschöpfen gehen öfters auseinander.

So lange keine OP Indik. besteht würde ich mich z.B. nicht operieren lassen sondern, egal in welchen bereichen, immer erst die konservat. Möglichkeiten ausschöpfen (auch bei meinen Kindern) - eine OP bedeutet nicht immer Beschwerdefreiheit und selbst nach einer OP heisst es nicht dass es nicht z.B. medikamenbtös und Konservativ weitergeht, meist geht es nämlcih danach weiter weil man sonst schnell wieder Probleme kriegen kann ....d.h. auch nach einer OP ist es immer anzuraten weiter KG zu machen bzw,. Muskelaufbau zu betreiben (als ein Beispiel).

Letzendlich hat natürlich jeder selbst für sich zu entscheiden was er wie machen möchte oder kann, es gibt auch Pat. denen das konservative einfach nur zu lange dauert oder sie die Motivation nicht haben - aber auch die zeit gehört nun mal dazu.

Und konservativ wird definitiv sehr viel erreicht und diese Therapien haben schon vielen Pat. geholfen
ohne OP wieder auf die Beine zu kommen.

Und wie gesagt, auch ich möcht niemanden ärgern oder gar "drauf hauen" sondern ich berichte auch nur aus meinen eigenen perösnlichen Erfahrungen und denen aus meiner beruflichen Tätigkeit.


LG
Hermine winke.gif
MCornelia1963
Hallo ihr lieben (Hermine, Maria und Mike),

ich danke euch für die netten Mails.....bin echt schon ein wenig gefrustet über den ganzen Mist der mit mir hier gemacht wird..........ich habe Kontakt zu meinem ehmaligen Chef aufgenommen(Internist) habe am Freitag mit ihm telefoniert und nun habe ich für nächste Wochen Mittwoch schon einen Termin in der Uni-Klinik Frankfurt am Main in der Ambulanten-Neurochirurgie er wird mich begleiten und mir mit Rat zur Seite stehen........ HIER wartest du bei einem Nerochirurgen selbst in einem akuten Zustand 4-5 Wochen auf einen Termin.....und dann gehst du hin und bekommst nur zu hören wenn du sagt ich vertrage Ibu und Diclu nicht......dann wird es Zeit das wir sie Operieren?rock.gif ich hätte einen Termin für eine CT gesteuerte PRT am 29.05 sollte dann nochmal zu ihm....das wäre dann irgend wann im Juni weil er dann im Urlaub ist....also würde ich wenn überhaupt im Juli operiert und müsste bis dahin sehen was ich mit meinen Schmerzen machen nein.gif so sind die Ärzte hier!!!!!!Jetzt kommt es !!wenn ich Glück habe werden mir die Schmerzen im HWS-Bereich genommen aber was mache ich mit der BWS???

Naja nun hoffe ich auf Hilfe...........

Ich werde euch Berichten!!
Es geht mir aber wirklich auch mit dem Tramal schon viel besser bis auf ein wenig Müdikeit bin ich wieder die Alte......

LG Conny
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