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Komplette Version 53227 Bonn Betaklinik

Bandscheiben-Forum > Kliniken und Reha-Kliniken > PLZ - 5 - Kliniken
wschwarz
Ich wurde vor vier Wochen in der Betaklinik in Bonn an der Bandscheibe L5/S1 operiert.

Zur Vorgeschichte:
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Etwa vier Wochen zuvor haben massive Beschwerden in Form von starken Schmerzen im rechten Bein eingesetzt. Von der rechten Gesäßseite über die Innenseite des rechten Oberschenkels, der Innenseite des Knies die Rechte Außenseite der Wade bis zum Fuß. die Schmerzen setzten sehr schnell ein, wenn auch nicht schlagartig und waren innerhalb eines Tages extrem.

Eine Behandlung erfolgte direkt in Form von Physiotherapie sowie Medikamenten (Kortisonspritzen, Volatren Dispens sowie starker Schmerzmittel). Über eine Zeitraum von drei Wochen war keine Verbesserung erkennbar, so dass ich mich einer Untersuchung in der unterzog.

Ich habe die Betaklinik ausgewält, weil sie über ein sehr großes Spektrum an Diagnosemöglichkeiten sowie alle denkbaren Therapiemöglichkeiten verfügt.

Die Diagnose durch MRT-Aufnahmen war eindeutig und ernüchternd. Es handelte sich um einen Rezidiv-Vorfall, der aufgrund seiner Größe und Lage nicht konservativ behandelt werden konnte und auch nicht durch eine endoskopische OP. Es blieb daher nur eine mikroskopische Operation.

Die Operation
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Einen Operationstermin haben wir eine Woche später vereinbart. Die Operation selbst ist sehr gut verlaufen: Unmittelbar nach der OP waren die Beschwerden des Bandscheibenvorfalls weg, etwa drei Stunden nach der Operation konnte ich bereits aufstehen.

Am folgenden Tag habe ich mit ersten physiotherapeutischen Übungen begonnen, zwei Tage nach der OP konnte ich wieder nach Hause.

Vier Wochen nach der OP
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Die OP liegt nun vier Wochen zurück. Ich habe inzwischen ambulante Reha-Maßnahmen durchgeführt und mache täglich Übungen zuhause. Es sind täglich Fortschritte erkennbar, die mir meine normale Beweglichkeit wieder zurückbringen.

Vom Bandscheibenvorfall ist nichtsnzurückgeblieben. Natürlich wird es noch einige Wochen dauern, bis die Muskulatur wieder vollständig aufgebaut ist und im Bereichp der OP alles vollständig verheilt ist. ich bin aber zuversichtlich, dass das auch weiter gut verlaufen wird.

Meine Bewertung
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Meine Entschpeidung zugunsten der Betaklinik war richtig: Die Klinik ist spezialisiert auf die Behandlung von Wirbelsäulenerkrankungen. der Arzt, der mich operiert hat verfügt über eine langjährige Erfahrung und hat eine sehr große Zahl solcher und weit komplizierterer OPs durchgeführt.

Die Klinik ist mit 5Betten von einem Massenbetrieb meilenweit entfernt, was man in jeder Phase der Behandlung spürt: Es gibt keinen Terminstau, Gespräche mit den Ärzten sind eingehend, alle Fragen werden beantwortet.

Da ja hier im Forum tendenziell eher über Probleme berichtet wird, die andauern, habe ich mir vorgenommen, in größeren Abständen über meinen weiteren Verlauf der Genesung diesen Beitrag zu ergänzen, insbesondere auch dann, wenn der Verlauf weiterhin so gut verläuft wie in den zurückliegenden vier Wochen.

Werner Schwarz
Tryon
Hallo,
die Beta Klinik ist doch eine Privatklinik.
Kann ich mich dort als Kassenpatien auch behandeln lassen oder muss ich die ganzen OP Kosten inkl. Aufenthalt selber tragen?

Gruß
Stefan
Ping
Hi
ich bin als Kassenpatient (mit Zusatzvers.) in der Betaklinik operiert worden. Natürlich nach Abstimmung mit meiner KK. Die auch nur den normalen Satz gezahlt hat. Mit den Voruntersuchungen sind bei mir dann aber immer noch fast 1500 Euro hängen geblieben.

Den Erfolg der mir angedeutet wurde hat sich aber leider nicht eingestellt. Dies liegt jedoch vielleicht mit Narbengewebe zusammen, dass sich ggfs. gebildet hat. Alles in allem, wurde ich sehr gut betreut.
Dass ich nun immer noch nicht so gut dastehe liegt m. E. nicht an der Betaklinik. Ggfs. liegt das aber auch an der erste OP bei einem anderen Doc. Wenn man das nur immer so genau wüsste........

Gruß
Ping

Jolinike
Hallo,

wurde am 19.12.12 in der Betaklinik mikrochirurgische an der LWS operiert.

Ich kann diese Klinik nur jedem empfehlen, der sich rundum gut betreut fühlen möchte. Die Schwestern dort sind 1A und der NC weiß genau, was er da tut.

Die Angst vor der OP geht auf ein Minimum zurück, weil man die Professionalität spürt.

VG
wschwarz
Inzwischen sind mehr als drei Jahre seit meiner OP an der LWS vergangen, Zeit, um mal eine. Kurzen Zwischenbericht abzugeben. Insgesamt geht es mir gut, ich habe keine Schmerzen und bin keinen besonderen Einschränkungen unterlegen. Am Alltagsleben kann ich uneingeschränkt teilnehmen. Ich bin auch ca. 6 Monate nach der OP wieder zu einem Sport Tischtennis zurückgekehrt, trainiere regelmäßig und nehmen an Wettkämpfen Teil.

Nun zu den Einschränkungen: Ich mache regelmäßig Übungen für den Rücken, d.h. Latzug, Bauch und Rückenmuskelübungen und Ergometer fahren. das mache ich je nach verfügbarer Zeit 3-7 mal pro Woche jeweils eine Stunde lang.

Heben von nur mittelschweren Gegenständen verkneife ich mir vollständig.

Außerdem habe ich einige Dinge in meinem Büro verändert. Haider Bioswing-Stuhl, höhenverstellberer Schreibtisch und ein Schnürlsamt Headset optimieren meine Arbeitsumgebung. Was bleibt, ist bisweilen ein dumpfes drückendes Gefühl im OP-Bereich. Habe ich aber auch nicht anders erwartet, so eine OP hinterlässt halt nun mal eine Schwachstelle.

Rückblickend war die OP immer noch eine gute Wal und die Beta-Klinik auch.

Gute Besserung

Werner Schwarz
Christine85
Hallo erstmal wink.gif
ich stehe nun auch vor der OP und wollte mal fragen wie es in der Betaklinik aussieht als Kassenpatient.Bin bei der Technicker allerdings für den stationären Bereich habe ich eine zusatzversicherung bei der Allianz.Wäre nett wenn mir einer sagen könnte ob man dann ohne probleme dort hingehen kann oder ob man auf der dicken Rechnung sitzen bleibt.
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