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Komplette Version Erflogreiche OP - 2 Monate später

Bandscheiben-Forum > Erfolgreich operiert
Seiten: 1, 2
ArthurR
Hallo 3nigm4,

Schade das zu hören, aber wenn es nun mal anders nicht geht
muss es wohl sein.

Für welche Methode hast du dich leztenendes entschieden?

Wird dir eine Prothese eingesetzt oder wird versteigt oder einfach
nochmal Minimal-invasiv die Nerven befreit?

mfg Arthur
3nigm4
Der Nerv wird nochmal befreit, diesmal aber mikrochirurgisch. Ich hoffe einfach, dass sich die Sache damit dann endlich erledigt hat.
3nigm4
Für den Antrag auf Kostenübernahme wurde noch eine Facharztmeinung der Bundeswehr benötigt, also wurde ich heute kurzfristig nach Hamburg geschickt zu meinem Operateur. Und er ist erstmal genau einer anderen Meinung. Da es mir besser geht als vor der ersten OP und ich auch keine Ausfallsymptomatik habe, möchte er den Vorfall nicht operieren und konservativ durch KG und Medikamente behandeln. Außerdem sei das Risiko einer Narbenbildung bei der 2. OP an der selben Stelle zu groß. Und wenn sich erstmal Narbengewebe gebildet hat, was jetzt nicht der Fall ist, hätte ich mehr Probleme als jetzt.

Ich bin echt gespannt, ob die Therapie Erfolg hat, denn sosnt wird es eng mit meinem Ausbildungsbeginn.
ArthurR
Hallo 3nigm4,

Also das es Konservativ geht zeigen und viele, nur solltest du wissen
das es ein ewiges auf und ab ist, mal gibt es Tage da merkst du fast
nichts von den Schmerzen und dann gibt es Tage wo du dich verkriechen
könntest in ein Tiefes Loch und nie wieder raus willst :x

Aber das ist soweit man das liest normal, und ich stelle selbst auch
immer fest das es ein auf und ab ist, ich denke wir haben Pech das
wir sowas schon in unserem Alter haben aber gleichzeitig auch glück
das wir noch so jung sind, wir mir meine Hausärztin sagte je älter man
wird desto schwerer ist es den Körper wieder in Ordnung zu bringen und
da wir noch so jung sind gibt es noch viel was wir mit Bewegung und
Rücken freundlichem verhalten machen können, nur getan muss etwas
(Bewegung, Krankengymnastik und weiterhin Muskelaufbau.)

Ob du es bis zum Ausbildungsbeginn schaffst wird dir wohl keiner sagen
können, bei mir geht es seit Dezember2011, aber es geht momentan mehr auf als ab, ich kann jetzt sogar wieder etwas länger sitzen auch
wenn ich das fast gänzlich vermeide, merke das halt wenn ich bei
Ärzten bin, das es sich beim Sitzen gebessert hat.

Zu dem Narbengewebe kann ich dir nicht viel sagen, außer das es
eine von den Sachen ist weswegen ich vor heutigen Rückenoperationen
zurückschrecke, Es ist einfach so das wenn einmal das Narbengewebe
drückt du es kaum mehr weg bekommst, weitere OP's machen es
meines Wissens dann auch nur schlimmer.

Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen bei dem Konservativen Weg,
und denk dran Gesundheit geht vor, klar ist es schade wenn es doch
nicht klappen sollte mit dem start in 3 Monaten, aber es sagt ja keiner
das es nicht bis dahin wieder gut ist.

mfg Arthur
3nigm4
Kennt ihr das? Diese Müdigkeit von den Schmerzen? Ich habe da einfach keine Lust mehr drauf, jeden morgen mit den gleichen Schmerzen aufzuwachen. Und nichts hilft. Keine Physiotherapie, kein rückengerechtes Verhalten, kein Sport. Jeden morgen das gleiche. Es geht mir auf den Sack.
ArthurR
Guten Morgen Enigma,

Ich kenne das o ähnlich nur das es bei mir so ist das ich
über den Tag hin immer mehr schmerzen habe...
ich wache morgens auf und habe rein garkeine schmerzen
und dann kommen sie über den Tag hinüber immer stärker.

Abends bin ich dann so fertig das ich mich schlafen lege
da ich weis das ich am nächsten morgen wieder kaum
schmerzen habe.

Da ich auch verschleiß in der HWS habe (Bulging)
fürchte ich mich bei jeder verspannung was es wohl sein
könnte Muskeln oder bandscheibe??? ...

Ich habe es auch Satt mit den Schmerzen zu leben "aber"
was bleibt uns anderes übrig? Selbstmord ist keine Option.

Ich kämpfe nun gut seit 8 Monaten ohne OP mit den immer
wieder Kehrenden Schmerzen und habe mich in der Zeit immer
wieder mit Gleichgesinnten unterhalten in der Phsyio Praxis wo
ich bin.

"Fast" alle sagen es dauert seine Zeit und es kann über
2 Jahre dauern bis die Schmerzen weg gehen, aber man
darf eben nicht aufhören zu kämpfen und sein
Rückenschonendes / gerechtes verhalten vernachlässigen.

Ich kämpfe jeden Tag und mache etwas und wenn es nur
spazieren gehen ist.
(ich bin vom "Fettklops" zum mittlerweile halbwegs durchtrainierten
Körper gekommen.)

Was ich dir Raten kann ist such dir einen Arzt dem du Vertrauen
kannst (als Sicherheit) und Stecke dann alle Energie in deine
Genesung... und nichts anderes.
Wenn es dann nicht klappen sollte hast du eben noch die OP Option
die im Notfall und als aller letzter Schritt angesehen werden sollte.

Zusätzlich nehme ich Magnesium und Calcium um gegen meine
Verspannungen was zu tuen und meinen Kaffee, Zucker und Fett
Konsum habe ich auf das Minimalste runtergeschraubt.
(Alkohol ist sowieso Tabu...)
Ich Sitze auch nur bei der Physio oder wenn es garnicht anders geht...
ansonsten stehe ich und laufe hin und her...

(Ich habe Angst vor den nächsten Jahren und frage mich wie das werden
soll wenn ich um die 40-50 bin ... aber was soll ich dagegen tuen rock.gif
Krankengymnastik / Sptitzen und Rückengerechtes Verhalten mehr geht eben nicht...)

soviel von mir...

mfg Arthur
3nigm4
Zitat (ArthurR @ )

Ich habe es auch Satt mit den Schmerzen zu leben "aber"
was bleibt uns anderes übrig? Selbstmord ist keine Option.


Ich hoffe mal, das mein Post nicht den Anschein gemacht hat, dass ich sowas in Erwägung ziehe. Ist einfach mal wieder so ein Tief, was ich habe. Ich stecke eben schon meine ganze Energie in die Genesung. Doch irgendwie scheint es nicht genug zu sein, das ist einfach demotivierend und ich habe es satt. Ich möchte die Sachen machen, die für einen 20 jährigen jungen Mann normal sind. Ich will man wieder mit meinem Kumpels Fußball spielen oder auf dem Paintball-Acker die Sau raus lassen. Aber ich weiß ganz genau, dass die Sachen meinem Rücken alles andere als gut tun.

Ich bin ja eh auch ein etwas nachdenklicher Kerl. Und ich frage mich immer wieder: Warum ich? Warum jetzt schon? Und genau wie du, was wird erst, wenn wir älter sind? Ich habe Angst davor. Ich will nicht mit 40 Jahren als halber Krüppel durch die Gegend laufen und nicht mehr arbeiten können. Unter einem erfülltem Leben stelle ich mir einfach was anderes vor.

Es wird glaube ich mal wieder Zeit, dass ich zum Arzt gehe, mal gucken was der dazu sagt, dass keine Besserung eintritt.
violac01
Hallo ihr beiden,

Zitat
wie das werden
soll wenn ich um die 40-50 bin ..


das gleiche habe ich mich auch gefragt, als ich jung war (Mitte 20) und einen BSV hatte. Auch ich habe da gedacht, das wird ein Leben mit ewigen Schmerzen und mit 50 kann ich mich gar nicht mehr bewegen. Damals ging ja auch sehr wenig, Bein keine 20 cm anheben und so..... dann wurde ich wieder gesund und habe nie wieder Probleme gehabt. Allerdings auch nichts für den Rücken getan...hat mir damals auch keiner Empfohlen.

War dann immer sprotlich, viel bewegt, aber auch viel auf Arbeti gesessen, konnte alles bedenenkenlos machen, was andere gemacht haben, ging bei mir auch.. war immer dabei. Rückengerechtes Verhalten, das Wort kannte ich gar nicht und habe eben normal gelebt.

Und so habe ich dann 25 Jahre unbeschwert gelebt, bis mich dann voriges Jahr wieder ein erneuter BSV erwischte .. dauerte auch 8 Monate bis zur Schmerzfreiheit .
Es muss also nicht sein, dass ihr, wenn ihr das hier überstanden habt immer wieder Probleme haben werdet.

Vielleicht ist das einen Antwort auf die Frage: was wird werden......alles kann problemlos vergehen und wenn ihr es dann besser macht als ich , euere Rückentraining weitermacht ( das ist gar nicht so einfach, wenn es einem gut geht, da am Ball zu bleiben), dann bekommt ihr vielleicht nie wieder einen BSV. Kopf hoch wird schon! smilie_troest.gif

LG violac
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