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Komplette Version Wegeunfallschaden

Bandscheiben-Forum > Berufsgenossenschaft
Atlas1
Hallo
bin hier ein Neuling allerdings nicht mit meinen Gesundheitsschaden.Ich hatte einen unverschuldeten Wegeunfall mit hoher Geschwindigkeit ist einer hinten drauf.Ich habe und hatte massive HWS-Beschwerden ,Kopfschmerzen hinten ,kann Kopf nicht lange was mit das Schlimmste ist,Kribbeln re.Arm,Gesichtsschmerz und inzwischen cron.Schmerzpatient. Die BG hat ein halbes Jahr Verletztengeld bezahlt dann gab es nach fast einen Jahr Mitteilung über D-Arzt , BG zahlt nicht mehr ,wir machen über Kasse weiter.Da ich dringend auf Weiterbehandlung angewiesen war habe ich es erstmal notgedrungen akzeptiert.Ich habe aber nie einen schriftlichen Bescheid erhalten.Eine spätere Nachfrage bei der KK ergab Sie könnten auch nichts machen.Nach mehren Krankenhausaufenthalten und Reha und mittlerweil Krankengeldende habe ich um Akteneinsicht bei BG gebeten.Jetzt kam Schreiben ,BG hätte nur 3 Wochen gezahlt der rest ist altersbedingt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Kann denn die BG das? Muss nicht ein Bescheid mit Widerspruchsfrist kommen? Leider muss ich noch etwas warten bis die neue Rechtsschutzversicherung greift.
Wer kann Rat und Tipps geben.

Ich brauche dringend Hilfe !!!!!

Vielen Dank erstmal
haensel
Hallo Atlas1,
die neue Rechtschutzversicherung wird sowieso nicht greifen, weil Dein Schadensfall vor deren Vertragsbeginn war. Wenn Du durchgehend eine Rechtschutzversicherung hattest, dann muß Deine vorherige RS greifen. Aber das kann Dir Dein Rechtsanwalt sagen.
Atlas1
Danke haensel

dann sieht es wohl nicht so gut aus.Theoretisch müsste ja sogar Unfallgegner Rechtsschutz bezahlen ,aber eben nur theoretisch.Ich habe jetzt nocheinmal bei einen Prof für Neurologie einen Termin ,vielleicht kann er noch etwas helfen.

Danke (Sorry für späte Antwort)
Sab
Hallo,


geh mit Deinem Problem noch mal ins Forum >Unfallopfer.de >. Da sitzen die Profis, die können Dir helfen.

LG

Sabine
Gibbus*
Hallo Atlas1,

Dein BG-Schreiben ("Verwaltungsakt") OHNE Rechtsbehelf hat für Dich
12 Monate Frist anstelle 1 Monat bei Bescheiden MIT Rechtsbehelf.

Für einen Widerspruch brauchst Du keinen RA.

Per Einschreiben, schreibe, dass Du zunächst zur Frist- und
Rechtsschutzwahrung Widerspruch erhebst, die Wi.-Begründung
erfordert die lückenlose Akteneinsicht und ist Deinen weiteren
schriftlichen Eingaben vorbehalten.

Die Kasse täte ich "zur Verstärkung" quasi involvieren (Unfallbogen
schicken lassen!), sodass diese Ihre Kohle bei der BG zurückholt.

Wenn unfallbedingt weitere Behandlung erfoderlich ist, würde ich es
mal beim SG mit einem sog. Antrag auf einstweilige Anordnung versuchen,
obgleich die SGe damit v.a. in medizinischen Streitfällen eher restriktiv sind.

Ich gebe Dir diesen Rat aus über 10-jähriger eigener (bitterer) BG-Erfahrung,
in dieser Zeit habe ich 5 Klagen gegen die BG gewonnen (mit Anerkenntnissen).

Lass Dich nicht abwimmeln!
Gibbus wink.gif
Atlas1
Dank an Gibbus für die guten Hinweise,
der Antrag auf vollständige Akteneinsicht läuft leider nun schon 4 Wochen.Die Kasse ist informiert und hat auch zweifache Kostenerstattung (gegen BG und Haftpflicht des Unfallverursacher) angemahnt.
Ein Wunsch nach einem Gutachten durch den medizin. Dienst wurde aber von der Kasse abgelehnt.
Wichtig ist mir natürlich erstmal eine Schmerzlinderung und darum bin ich mittlerweile mit den Opiaten ganz schon hoch.Ich überlege auch ob ich eine manuelle HWS-Manipulation durch Therapeuten machen lasse. Vielleicht kann mir der Neurologe diese Woche weiterhelfen.Ansonsten muss ich eben weiter auf die Akteneinsicht warten(Gibt es eigentlich eine Frist?)

Vielen Dank Atlas1
Gibbus*
Hallo Atlas1,

Fristen im Antragsverfahren (hier: auf Akteneinsicht gem. § 25 SGB X)
leider 6 Monate, das heißt, die BG kann alles wie ein Kaugummi hinaus ziehen,
was die Regel ist, danach herrscht "Untätigkeit" (gem. § 88 SGG);
Im Widerspruchsverfahren hingegen herrscht eine 3-Monatsfrist
und dann "Untätigkeit" (auch gem. § 88 SGG).

Meine Haare gingen mir hoch smhair2.gif , als Du schriebst, eine
"manuelle HWS-Manipulation" rezeptieren zu lassen.

Da ich selbst unter anderem an einem HWS-Syndrom (BSV C3-4 plus
Osteochondrose bis zum C7 hinab) leide, muss ich Dir mitteilen,
dass diese ein großes Risiko darstellt. Heute hatte ich wieder
Physio und Fango sowie Massage, wobei ich auf Krawattenhöhe
sozusagen "STOP!" sagen musste, da es nicht ging. hammer.gif
Allenfalls sehr oberflächliche Ausstreichung ist da möglich.

Ich möchte Dir dringend von den manuellen Manipulationen
abraten. Bitte frage erst den Facharzt!

Gute Besserung!
Gibbus
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