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Komplette Version Wer liest denn grade was?

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Apoplexy
QUOTE
Vielleicht ist diese Idee, dass man auch hier Bücher untereinander verleihen mag, aufzugreifen und auch zu praktizieren


Ja, parvus, das wäre auch eine gute Idee smile.gif
Hab noch soviele ungelesene im Regal, -aber man kann ja nie genug Bücher haben.
Aber es freut mich, das du die Bücher von "Pelzer" schon bekommen und durch hast. Gerade der erste Teil war sehr hard.
Aber wenn du auch gern Erfhrungsberichte ließt, wäre vielleicht auch: Trotzdem weiterleben von Alison mit Marianne Thamm (weiter oben beschreiben) etwa sfür dich.
Das ist nicht weniger krass,-wenn du verstehst was ich meine...

Sowie du das beschreibst, wäre Tauschticket aber optimal für dich... kannst mir dann direkt mal eine Einladung zur Eröffnung deines Bücheregals senden! roll.gif


@tomtom2001 : Band 3 von Cornelia Funke hat den Titel: Tintentod (erscheint Mitte 2007)....
Daher hab ich noch genügend Zeit zum lesen und genießen... biggrin.gif

Im Gegensatz dazu ist die "dunkle Turm" Serie von Stephen King für mich ärgerlich. Hatte alle Anfangsbände schon gelesen, und dann gab es ja ewig lang eine Pause... jetzt suche ich die neuen bände und muß dann alles komplett neu lesen. Mache ich zwar ungern, aber sonst finde ich den Anschluß nicht mehr.

Gruß
Apoplexy
parvus
Huhu Apo,

sind die Bücher von King "der Turm" gut?

Ich bin ja im Bücherbund und dort gab es sie als Serie, dabei hatte ich es mir überlegt aber dachte, wenn sie nun langatmig sind, dann neeeee besser nicht.

Denn King´s Bücher als Psychokrimi, da habe ich einige durch.

Was ich allerding auch noch lesen mag ist eben das Sakrileg und Illuminatis etc., die ich mir beim Sohn und seiner Freundin ausleihen werde.

Von Tochter hatte ich Barbara Wood "Seelenfeuer" und "das Paradies" gerade augeliehen und geschmökert.

Nun habe ich aber noch die beiden Wälzer von Wolf Serno vor mir, wobei den Wanderchirurgen (800 Seiten) habe ich auch zur Hälfte schon wieder durch biggrin.gif .
Diese Bücher hat mir unsere Mieterin ausgeliehen.

Es ist echt toll, wenn man Bücher, durch lesen, erzählen lässt smilie_bank.gif also ich brauche da keinen Fernseher oder mich sonstwie berieseln zu lassen.

Schönen Abend und einen guten Wochenstart in´s Bandiland winke.gif parvus

tomtom2001
Huhu Apoplexy,

ne der 3. Band soll wohl nun doch nicht mehr Tintentod heißen, der genaue Titel steht aber wohl noch nicht fest.

Steht alles auf der Page von Cornelia Funke.

Die Bücher Herr der Diebe und Drachenreiter, auch von Cornelia Funke, sind zwar eigendlich auch Kinderbücher, aber trotzdem klasse.

Apoplexy
Hallo Parvus,
also ich muß jetzt zugeben, das ich kein allzu großer King-Fan bin. Aber die Turm-Reihe hat mir sehr sehr gut gefallen,-deswegen sammle ich da wieder die Bänder und fange von vorn an.
Andere King´s haben mich nicht so begeisert,-auch nicht unbedingt Puls von King. Hab ansonsten nur noch ungelesen: Das Mädchen von King im Regal.

Illuminatis kenne ich gar nicht(nur vom Titel her), aber Sakrileg von Dan Brown suche ich auch noch.
Von Barbara Wood habe ich noch nichts gelesen und habe mir daher das Buch: Spur der Flammen besorgt. Bin mal gespannt, da ich auch mal mehr Thriller lesen sollte smile.gif Hab auch noch ungelesen Dämon(von Delany). Die muß ich aber erst lesen,bevor ich da was zu sagen kann...

Worauf ich mich freue sind erstmal meine ungelesenen Fantasy Sachen wie: Hohlbein: Feuer, und Kilworth: Sucht die Donnereiche, und Pratchet `s habe ich auch noch zwei.

Also ich hab noch so viel ungelesene, das die Nacht mehr Stunden haben müßte smile.gif)

Auch ein witziges Buch, was ich noch im regal hab von Sven Regner( Elemt of Crime) ist : Herr Lehmann. Da fand ich schon den Film megaklasse smile.gif
Apoplexy
Hallo tomtom2001,
das wußte ich jetzt nicht...danke.
Da werd ich mir die HP mal ansehen müßen smile.gif

Das Buch Drachenreiter gefiel mir vom Cover her...mal sehen, ob ich das bei Buchticket ergattern kann smile.gif




Ließt du generell viel Fantasy?
Ein was mir auch gut gefiel war:
Der Märchenhügel. Erlkönigs verlorene Söhne. von Raymond E. Feist.

Beschreibung:
Phil Hastings lebt mit seiner Familie im Schatten eines sagenumwobenen Hügels. Dort machen seine Söhne Entdeckungen , doch ald aus Spiel ernst wird, muß Hastings erkennen, daß seine Söhne vertauscht wurden.

Wenige Meter vom schönen Landhaus dar Hastings entfernt liegt ein Hügel, der die Öffnung zu einer magischen Welt darstellt. Von dort kommt ein bösartiges Tier, das "Böse Ding". Später greift ein Junge Tochter Gabbie an, deren Freund Jack wird von einem Elfenpfeil verletzt, bis zuletzt Patrick Hasting, einer von Phils Zwillingssöhnen, nach einem Schatzfund, der den geheimen Magie-Pakt bricht, von den bösen Wächten entführt wird. Nur Batricke Bruder Sean weiß, daß sein Zwillingsbruder durch einen gleichaussehenden, aber wahnsinnigen, feenhaften Wechselbalg ausgetauscht worden it. Während der ahnungslose Phil mit den Ärzten um das Leben seines vermeintlichen, achtjährigen Sohnes bannt, sucht Sean in der geheimen Welt den bösartigen Narr, um seinen Bruder zu retten.

Raymond E. Feist war ein erfolgloser Fotograf, bis er l982 mit seinem Roman "Magician" einen großen Erfolg landete. Zwei Fortsetzungen zu ,,Magician" bildeten die ,,Riftwar"Trilogie. Mit "Der Märchenhügel" versuchte Feist an die Erfolge von Stephen King und Clive Barker anzuknüpfen.

Originaltitel: Faerie Tale(1988),übersetzt von Indira Wirths-Kosub. Ein Meisterwerk der schwarzen Fantasy über die unheimlichen Erlebnisse einer Familie, die im Schatten eines sagenumwobenen Hügels lebt.
Bandiskind Oô
wir lesen zur zeit in der schule (jaaha ^^)
"1984", ich muss sagen...die erste lektüre von der schule aus, die mir gefällt laugh.gif
es ist beklemmend, grauenhaft echt wirkend und spannend smhair2.gif
man muss sich ja überlgen...das wurde um 48 geschrieben, wie kommt der herr orwell da schon auf so zeug? tongue.gif
gruß matthias
hasall
Weil ich mir im Zuge meines Rückenmuskulatur-Aufbauprogrammes vorgenommen habe, prinzipiell gesünder zu leben und mit dem Rauchen aufzuhören, lese ich gerade "Für immer Nichtraucher" von Allen Carr.

Ich kann's jedem Raucher nur empfehlen!

Hannes
Anneliese
Halloli,

ich habe jetzt nicht alle Beiträge gelesen - Matthias' Beitrag habe ich eben
an meine Tochter weitergeleitet, sie ist 17 und hat sowohl das Buch 1984 in der
Schule wie auch ein Theaterstück davon gesehen - sie fands klasse.
Mal sehn, ob sie was dazu schreiben mag zwinker.gif

Ich lese momentan: Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafón - ein
faszinierendes Buch!
Zuerst ist es ein wenig langweilig - aber dann wirds ech interessant!!

LGS - Anne wink.gif
Apoplexy
Hallo,
das Buch 1984 von George Orwell (eigtl. Eric Arthur Blair 1903 - 1950)
erschienen 1949. Fand das Buch auch wunderbar.

Beschreibung

Die Handlung des seit 1943 geplanten Romans »about the future – that is . . . in a sense a fantasy« (noch 1948 schwankte Orwell zwischen dem ursprünglichen Titel »The Last Man in Europe« und der endgültigen Version) spielt in der näheren Zukunft. Die drei Supermächte Oceania, Eurasia und Eastasia führen permanent Krieg miteinander, und auf britischem Boden hält eine Partei-Oligarchie von zwei Prozent der Bevölkerung (die politisch-intellektuelle Elite der Inner Party mit dem »great brother« an der Spitze) weitere 13 Prozent (die Funktionäre der Outer Party) mit der sie ständig bespitzelnden Gedankenpolizei in einem Zustand der Angst; das gemeine Volk der »proles« ist davon ausgenommen, vegetiert aber in geistiger Unmündigkeit dahin. Unter diesen Bedingungen, die mit kollektiven, auf den angeblichen Feind Emmanuel Goldstein gerichteten Haßriten gefestigt werden, gibt es weder historische Wahrheit noch Gerechtigkeit.

(...)

Ausgangspunkt des Romans ist Orwells Befürchtung, die englischen Intellektuellen könnten, wie sich angesichts der unkritischen Haltung gegenüber Stalin Ende der dreißiger Jahre bereits angedeutet hatte, endgültig den Lockungen totalitären Machtdenkens erliegen: ». . . the older men, nurtured in a Liberal tradition, are safe, but the younger generation is suspect and the seeds of totalitarian thought are probably widespread among them« (Orwells Pressemitteilung 1949). Orwell meinte deshalb direkter als vergleichbare, in der ferneren Zukunft spielende Utopien an das Selbstverständnis des Lesers der Nachkriegszeit appellieren zu müssen; er tat das durch die aktualisierende, »naturalistische« Verankerung des Textes. Da Orwell zudem die auch von der traditionellen Utopie (bzw. dem negativen Gegenbild: der Dystopie) aufgeworfene Frage nach der Plastizität der menschlichen Natur skeptischer beurteilte – der Roman führt die These von den uneinnehmbaren Resistenzpotentialen im Menschen ad absurdum –, mußte er die aus dem Alptraum von 1984 zu ziehende Moral – »Don't let it happen. It depends on you« – um so eindringlicher vortragen.

(...)

1984 ist inzwischen zu einer scheinbar nicht mehr erklärungsbedürftigen Metapher für totalitäre Verhältnisse geworden. Nachdem das Buch während des Kalten Krieges etwa als Schullektüre ideologisch, d. h. antikommunistisch, vereinnahmt wurde, ist die Analyse des Textes, der auch von Politologen und Kulturkritikern immer wieder als Illustrationsbeispiel verwendet wird, differenzierter geworden.

(...)


Ein anderes Buch, an das ich mich genauso gern erinnere, war:
Erich Maria Remarque: Im Westen nichts Neues

Der Roman von Erich Maria Remarque erschien 1929. Das Buch gehört zu der Gruppe von Werken, in denen - rund zehn Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs - das Kriegserlebnis des Frontsoldaten geschildert und direkt oder indirekt Anklage erhoben wurde gegen den Krieg; es erschien im selben Jahre wie Ernest Hemingways "A Farewell to Arms" ("In einem anderen Land"), ein Jahr nach Ernst Glaesers (1902-1963) "Jahrgang 1902" und Ludwig Renns "Krieg", drei Jahre nach Hemingways "The Sun Also Rises" ("Fiesta"). Bei Remarque fällt wie auch bei Hemingway das Wort von der "verlorenen Generation", die nach dem Krieg nicht mehr in der bürgerlichen Gesellschaft Fuß fassen kann, weil sie im Alter von achtzehn bis zwanzig Jahren schon zu viel Grauen erlebt hat und dem Tod zu oft ins Auge sehen mußte, um vergessen zu können.
Ähnlich wie Renn schildert Remarque den Krieg aus der Perspektive des einfachen Soldaten, des gemeinsam mit seinen Klassenkameraden von der Schule direkt aufs Schlachtfeld geschickten Paul Bäumer. Die Begeisterung, die ihn wie seine Kameraden zu Anfang des Kriegs erfüllte, wird ihm schon durch die Schikanen bei der Ausbildung ausgetrieben, durch Kasernenhoftyrannen vom Schlage des als Typ sprichwörtlich gewordenen Unteroffiziers Himmelstoß, durch den unsinnigen Drill, der nicht einmal für das Überleben in wirklicher Gefahr nützt. "Auf eine sonderbare und schwermütige Weise verroht", schlagen der Erzähler und seine Freunde sich dann durch das Leben als Frontsoldaten, das sich zwischen "Trommelfeuer, Verzweiflung und Mannschaftsbordells« abspielt und das sie zu - ":Menschentieren" - macht. Als das einzig Positive erscheint die an der Front entstehende Kameradschaft quer durch alle Dienstgrade. Die mörderischen Kämpfe, der Stellungskrieg, die Materialschlachten, die Gasangriffe, die nächtlichen Patrouillen durch zerschossene Wälder, das hundertfache Sterben ringsumher kehren mit fast stereotyper Gleichförmigkeit wieder und ähneln den vergleichbaren Schilderungen in vielen andern Kriegsbüchern: kaum reflektiert, in einer einfachen Report-Sprache, nur bisweilen von melancholischem Pathos gefärbt und ohne jeden Ton von Hoffnung. Der Roman ist durchaus unpolitisch; nur ein einziges Mal entspannt sich zwischen den Soldaten eine Diskussion über die Ursache von Kriegen, die aber völlig schematisch und abstrakt bleibt. Diese Fragen bleiben ungelöst für den Ich-Erzähler, der wie ein kurzer Schlußpassus mitteilt - als letzter der Gruppe von Schulkameraden im Oktober 1918 an einem Tag fällt, an dem "der Heeresbericht sich nur auf den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu melden".

Obwohl der Autor in einem Vorspruch betont, das Buch solle "weder eine Anklage noch ein Bekenntnis sein. Es soll nur den Versuch machen über eine Generation zu berichte die vom Kriege zerstört wurde auch wenn sie seinen Granaten entkam", wurde "Im Westen nichts Neues" doch nicht nur als Bericht, sondern als Anklage gegen den Krieg und vor allem auch gegen die Erwachsenen verstanden, gegen die Eltern und Lehrer, die diese "eiserne Jugend" mit chauvinistischen Reden in den Krieg trieben. Die Feindschaft der älteren Generation, die Remarque auf sich gezogen hatte, konnte von den Nationalsozialisten noch einmal politisch ausgemünzt werden: Joseph Goebbels organisierte 1930 Krawalle gegen die Verfilmung des Romans, und ab 1933 gehörte "Im Westen nichts Neues" während des NS-Regimes zur verbotenen und verbrannten Literatur in Deutschland. Der Roman hatte dennoch, wohl gerade wegen seines kargen, beschreibenden Tons und der darin spürbaren bitteren Resignation, außerordentlichen Erfolg und fand, in 32 Sprachen übersetzt, weltweite Verbreitung.




Und noch ein gutes Schulbuch von mir früher:
Gudrun Pausewang: Die letzten Kinder von Schewenborn.
Ausgezeichnet mit dem Jugendbuchpreis Buxtehuder Bulle 1983 und dem Zürcher Kinderbuchpreis 'La vache qui lit' 1983. Reality

Beschreibung
Über Deutschland explodiert eine Atombombe. Von nun an beherrschen Krankheit, Todesangst und Kriminalität den Alltag. Eine Zukunft gibt es nicht mehr. Gudrun Pausewang entwirft ein fiktives Szenario, das erschüttert und zum Nachdenken zwingt.

Leseprobe
"Als wir durch Lanthen fuhren, war noch alles wie immer. Aber im Wald, gerade in der Kurve am Kaldener Feld, blitzte es plötzlich so grell auf, daß wir die Augen zupressen mußten. Meine Mutter stieß einen Schrei aus, und mein Vater trat so fest auf die Bremse, daß die Reifen quietschten. Sobald der Wagen stand, sahen wir am Himmel, hinter den Wipfeln, ein blendendes Licht, weiß und schrecklich, wie das Licht eines riesigen Schweißbrenners oder eines Blitzes, der nicht vergeht
Miri
Ich lese gerade "Der schwarze Turm" von Stephen King. Das umfasst insgesamt 7 Bände, wobei ich mich gerade im 4. Buch vertieft habe. Eine sehr fesselnde Fantasygeschichte. Kann gar nicht aufhören zu lesen.
Seiten: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51
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Angepasst von Shaun Harrison
Übersetzt und modifiziert von Fantome et David, Lafter