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Komplette Version Reha und ich weiss nicht ob ich es schaffe

Bandscheiben-Forum > Rehabilitation
fungirl
Hallo liebe Bandis

Am 30.03.fahre ich in Reha. Meine Ärzten wollen es so. Da ich jetzt am 25.03. von der KK ausgesteuert werde und danach evtl. ein Rentenantrag gestellt werden soll. heißt es von den Ärzten Reha vor Rente. Obwohl es bis Anfang Februar geheißen hat, ich würde keine Reha schaffen, weil ich schon manuelle Therapien wegen Schmerzen abbrechen musste.

Ich habe mich auch riesig auf die Reha gefreut. Vielleicht hilft sie mir , oder ich lerne noch einiges an Übungen dazu, wichtig sind für mich auch Entspannungsübungen.
Mein Arzt hat mich jetzt rehatauglich geschrieben und ist in den wohlverdienten Osterurlaub gegangen.

Seit gestern habe ich wieder einen starken akuten Schub der Osteochondrose. Ich kann nicht mehr Sitzen und Stehen und habe das Gefühl mein Rücken bricht durch.
Heute bin ich Schwimmen gefahren und kam nicht mals richtig aus dem Schwimmbecken, solche Stiche hatte ich im Rücken, Gesäss und Oberschenkel.

Wie soll ich da nur eine Reha schaffen.
Zudem habe ich jetzt fürchterlich Angst das sich das durch die vielen Therapien nur verschlimmert. Ich weiß das ich nicht jede Übung mitmachen muss, aber ausser Wassertherapien kann ich z. Zt. auch aufgrund einer vorliegenden Fibromyalgie nichts machen.
Es geht kein Ergometer, kein Walking, keine Massage- da schreie ich auf vor Schmerzen. Elektrotherapie geht zur Zeit auch nicht. Ja was bleibt denn da noch über. Dann kommen da noch die Vorträge, wie soll ich denn bitte 1 Stunde auf einem Stuh sitzen.

Ich weiß zur Zeit keinen Rat mehr. Muss da wohl hinfahren, aber wie ich das schaffen soll, keine Ahnung.

Und dann habe ich auch noch den Vorschlag von dem Gutachter angenommen und mache eine ambulante Reha. Jeden Tag 40 Minuten Hin und Rückfahrt. Na das kann ja was werden.

Habt ihr vielleicht einen Tipp , oder ging es jemanden auch so ähnlich wie mir und hat doch die Reha geschafft.

Liebe Grüsse
Ingrid
Stefan77
Hallo,

ich habe schon zwei erfolglose ambulante Rehas hinter mir.

Ich habe mich zu den Vorträgen immer hingelegt da ich auch nicht sitzen kann.

Die Reha Einrichtung hatte einen Fahrdienst, den ich in der erste Reha auch in Anspruch genommen habe.

Der Vorteil war dass ich nicht selbst fahren musste. Der Nachteil war dass ich für die knapp 10 km über eine Stunde unterwegs war, weil die natürlich auch andere Patienten mit eingesammelt haben.

Du hast am ersten oder zweiten Tag ein Arzt Gespräch da. Sag es denen sofort wie es Dir geht und lass Dich nicht von Therapeuten ermutingen in den Schmerz hinein zu trainieren...

Und wenn nichts geht, dann mach auch nichts!

Die zweite Reha wurde von den Ärzten nach 6 Tagen abgebrochen. Es war so schlimm dass ich 5 Wochen danach nur noch liegen konnte und ich die Opioide erhöhen musste.


Schreib Dir jeden Tag abends auf was Du gemacht hast und mit wem du darüber gesprochen hast.

Den Tip habe ich hier bekommen und ich habe es zum Abschlussgespräch mitgenommen.

Wenn es Deiner Meinung nach garnicht geht, dann lass Dich weiter von einem Arzt krank schreiben.

Ich wünsche Dir gute Besserung,

Grüße. Stefan
milka135
Hallo Fungirl,
zu den 1 A Tips
Zitat (Stefan77 @ )
Schreib Dir jeden Tag abends auf was Du gemacht hast und mit wem du darüber gesprochen hast.

Den Tip habe ich hier bekommen und ich habe es zum Abschlussgespräch mitgenommen.
von Steffan.

Bitte, ich dich noch immer deine Therapiepläne/Wochenpläne zu kopieren.
Denn passiven Therapien wzb.: Massage kann kein Belastbarkeit 100% abgeleitet werden.

Mit Fibromyalgie haste aber eine scheiß Diagnose/Erkrankungen. Weil, viele in der Medizin heut noch davon ausgehen, dass Fibro. eine psychosomatische Erkrankung ist. Weil, eben nichts außer die Trickerpunkte vorhanden sind.

Aber wenn du aufgrund deiner Fibro.-Beschwerden fast nichts machen kannst. Läufst du Gefahr, dass sich deine Beschwerden in Folge des Muskelabbaus verstärken. Aus den Teufelskreis lauf muss du schon heraus.
Ergometer würde zumind. gut f. deinen Kreislauf sein.

Ich denke, dass in deiner jetzigen Verfassung eine amb. reha besser ist als die stat. Reha. Weil, du Abends von evl. neg. Bemerkungen abschalten kannst und mit deinen persönl. Mitmenschen reden kannst und Nachts in deinem Bett bist.

Also ich habe auch das Problem, dass ich einen Rehatagesablauf nicht abhalte. Bei mir spielt dazusetzl. noch mein Hirnorganisches Psychosyndrom eine Rolle mit. Ich will gern irgendwann nach der OP zur Reha. Aber aus dem o.g. Gründen lieber zur amb. Reha.

Liebe Grüße,
Milka

wink.gif
fungirl
Danke Stefan,
das sind sehr gute Tipps.
Fahren muss ich schon selber , das sind 39 Kilometer. Das macht kein Fahrdienst.
Ich werde den Ärzten sofort sagen, das ich zur Zeit starke Schmerzen habe.

Worauf muss ich bei den Therapien achten, wenn ich mit den Übungen wegen der Schmerzen aufhöre. Müssen sich die Therapeuten das eintragen. Oder nehme ich da mein Notizblock und schreibe mir den Namen des Therapeuten und die Therapie auf?

Der Gutachter vom MdK hat in seinen Bericht geschrieben, das er mich erwerbsunfähig auf Zeit einstuft und in die Reha große Hoffnung setzt.
Da Geschehen doch keine Wunder. Wenn mir seit 3 Jahren keine Therapie, keine Op, oder sonst was geholfen hat, sollen 3 Wochen Reha, die Wende bringen.
Ich muss lachen, wenn es nicht so traurig wäre.

L.G.
Ingrid
fungirl
Milka 135
danke für die Antwort. Ich mache schon was für meinen Muskelaufbau. Aber meine kleinen Übungen zuhause, die ich schaffe..max-10 Minuten am Stück, dafür mehrmals täglich.
Ich gehe viel spazieren , immer kleine Runden mit den Hunden. und eben 3 x die Woche Rückenschwimmen im warmen Wasser und 1 x Aquagymnastik.

Ergometer geht gar nicht. Habe ich zuhause. Darauf werde ich verrückt. Habe schon den Sattel gepolstert, aber das Sitzen und dann diese Bewegung beim Treten. Geht nicht.

Mir soll da mal einer sagen , das Fibro ist eine psychosomatiche Erkrankung. Kann bei mir definitiv nicht sein. Ich habe nichts in meinem Leben was mich belastet hat. Keine depressiven Verstimmungen, auch wenn ich jetzt manchmal Grund dazu hätte.
Aber ich bin in meinem ganzen Leben ein kleines "Stehaufmännchen" und fast nie schlecht drauf,

Mal schaun was sie dort mit mir machen. Habe ja noch die Hoffnung das die Ärzt es abbrechen, wenn ich es vor Schmerzen nicht aushalte. Lieber wäre mir natürlich das die Reha ein voller Erfolg wird.
milka135
Hallo fungirl,
hierzu:
Zitat (fungirl @ )
Worauf muss ich bei den Therapien achten, wenn ich mit den Übungen wegen der Schmerzen aufhöre. Müssen sich die Therapeuten das eintragen. Oder nehme ich da mein Notizblock und schreibe mir den Namen des Therapeuten und die Therapie auf?
kann ich sagen.

Auch wenn die Therapeuten zu wahrheitsgemäßen Angaben in ihren Therapieprotokolen verpflichtet sind. Ist es besser wenn du dir auch Notizen machst.

Liebe Grüße,
Milka
wink.gif
Stefan77
Hallo,

so wie es Milka schreibt ist es.

Denn auf einmal steht im Abschlussbericht was ganz anderes drin als tatsächlich war.

Dafür ist es wichtig dass Du Deine eigenen Aufzeichnungen hast und das im Abschlussgespräch auch vorlegen kannst.

Klar bringt eine Reha keine Wunder. Aber es gibt auch ein paar Sachen die man gut mitnehmen kann.

Die Entspannungstechniken die man erlernt, oder die Physio die mir täglich ein wenig geholfen hat rauszufinden wo und was genau den Schmerz ausmacht.

Die Vorträge müssen die halt machen, ist von der RV vorgeschrieben.

Vertraue auf Deinen Körper, wenn der mit Schmerz reagiert, dann hör mit der Übung auf.

Grüße

Stefan
Lulu
Hallo Ingrid,

ich bin auch mit Fibromyalgie ,"gesegnet " und kann dir nachfuehlen.

Hoere bitte auf deinen Bauch... Und gib das den Therapeuten und Docs auch kund, wenns schmerzhaft wird.
Keinesfalls die Zähne zusammen beissen und sagen..ich muss das mitmachen.. Ist ja verordnet.
. Sonst steht im Rehabericht.... Alles gut. Therapien haben alle angeschlagen.


LG
Lulu
fungirl
Danke für Eure Tipps. Werde das mit dem Aufschreiben ganz sicher machen. Und ich gehe bei den Übungen auch nur soweit wie ich kann. Zu oft habe ich gehört , das im Abschlußbereicht auf einmal steht, man ist arbeitsfähig. Da ich zur Zeit gar nicht sitzen und stehen kann, wäre solch ein Bericht fatal für mich.
Ich hoffe darauf das ich mobiler werde, aber das sie das Wunder vollbringen, das ich wieder einen normalen Bürojob übernehmen kann, habe ich mir abgeschminkt, dafür ist meine Osteochondrose schon zu weit fortgeschritten.

Also vielen Dank an Euch und ein schönes Osterfest
L.G.
Ingrid
milka135
Hallo Ingrid,
lege deine Notizen beim Abschlussgespräch nur als Kopie vor bzw. in deinen Händen.

Die Klinik u. Ärzte sind auf deine Orginalaufzeichnungen scharf und werden dich ggf. so ablenken. Das sie ausversehen deine Aufzeichnungen in ihren Hefter packen können.

Ach ja, unterhalte dich in der Reha nicht mit Therapeuten oder Mitpatienten über Worte wzb.: Rente,... Ich habe wollen 2005 auch gern Austausch führen wollen und habs teilweise und es stand viel im Entlassungsbrief. (Ich bin aber als Erwerbsunfähig entlassen wurden. Nur die RV ist der Epfehlung nicht gefolgt. hammer.gif )

Sag niemals in der Reha, dass du nicht glaubst in deinem Beruf wieder arbeiten zukönnen. Zumind. soltest du dies nicht bei Frage nach deinem Rehaziel sagen.

Ich persönl. wäre damals schon froh gewesen, wenn ich aus der Reha gehe und meinen Haushalt aus einer Person selbst schaffe.

So was hatte ich mal in einem Gutachten.

Liebe Grüße,
Milka wink.gif
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