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Komplette Version Kann man eine Reha zwangsverordnet bekommen?

Bandscheiben-Forum > Rehabilitation
fungirl
Hallo liebe Bandis.

Am 30.03.2016 habe ich eine ambulante Reha in der Parkklinik in Bad Rothenfelde gemacht. Ich hatte so große Hoffnung in die Reha gesetzt. Aber nach 1 Woche musste ich diese abbrechen, da ich mich vor Schmerzen nicht mehr bewegen konnte.
Ich habe zu meinen Wirbelsäulenprobleme auch noch eine starke Fibromyalgie und Polyathrose in allen Gelenken. Darauf wurde aber keine Rücksicht genommen.
Beim Entlassungsgespräch haben die Rehaärzte versucht alles auf die ambulante Reha zu schieben. Die Fahrt wäre für mich zu anstrengend, sie könnten dafür sorgen, das ich die Reha stationär weitermachen könnte.

Es ging gar nichts mehr. Ich musste meine Medikamtentendosis um ein vielfaches erhöhen und habe seit der Reha Panikattacken vor starken Schmerzen und vor den ganzen Behördengängen die jetzt vor einer EU- Rente so anstehen.

Heute bekomme ich ein Schreiben von der DRV , das sie mir eine stationäre Reha in Bad Soden im Eilverfahren genehmigt haben.

Ich will keine neue Reha. Ich mache zuhause meinen Rehasport gehe viel Schwimmen und damit geht es mir gesundheitlich gut.

Was kann ich machen???

Liebe Grüße
Ingrid
Erdmännchen
Hallo,

bespreche dies zunåchst mit deinem beh. Arzt,ob er dir ein Attest über den jetzigen Gesundheitszustand ausstellen kann und dich rehaunfähig einstuft und du somit keine Reha absolvieren kannst.

Die DRV will dich auch aufgrund deiner Erwerbsfähigkeit prüfen und da ist der Grundsatz Reha vor Rente.

Ich drück dir arg meine Daumen, dass die DRV es genauso sehen. streicheln.gif

LG
Kerstin
Andreas 2
Hallo Ingrid,

wenn Du arbeitsunfähig z.Zt.bis kann das die KK in die Wege geleitet haben.

( Aber die Informiert vor einen ).

So war es bei mir und vielen anderen.

Ansonsten stört sich keiner dran,wenn Du arbeitsfähig bist und arbeiten gehst.

Die RV bekommt dann Monat für Monat die Beiträge.

Gruß

Andreas 2
Topsy
Hallo,

wenn du rehafähig bist, dann musst die Reha machen, weil dir sonst die Leistungen gestrichen werden.

Du willst Rente und Reha geht vor Rente.

Wie schon geschrieben, sieh zu, dass du erst einmal eine Attest bekommst, dass du nicht rehafähig bist.

fungirl
Hallo Andreas,

ich bin bereits bei der KK ausgesteuert und beziehe zur Zeit Geld von der ARGE , eben diese Nahtlosregelung.

Die KK hat mich im Februar zum Gutachter des MdK geschickt und dieser war eigentlich schon der Meinung das ich rehauntauglich bin.

Zu diesem Zeitpunkt wollte ich aber unbedingt eine Reha. Ich habe geglaubt, das mir einige Therapien richtig gut bekommen und ich dadurch endlich wieder arbeitsfähig werde. Ich arbeite wahnsinnig gerne. Habe so in meinem Job weitergebildet, das ich endlich da bin wo ich hin wollte und dann sowas.

Nun gut. Der Gutachter hat dann Rückspräche mit seinem Sachgebietsleiter gehalten und dann wurde ein Gutachten erstellt, das ich rehatauglich bin , aber nach deren Ansicht die Gefahr besteht das ich auf längere Zeit arbeitsunfähig bleibe.

Die Reha in Bad Rothenfelde war dein einfach nur ein Witz.
Zur Erstuntersuchung war kein Orthopäde im Haus. An dem Tag sind nur Patienten für die Parkklinik II (psychosomatische Abteilung ) angereist. Ich war die einzige für Orthopädie. Zu dem waren Osterferien und sehr knappe Besetzung.
Der Orthopäde wurde in meinem Beisein zuhause angerufen und musste kommen. Klar das dann die Untersuchung in 10 Minuten durch war. Er hat sich nur meine OP Narbe angeschaut und gesagt. Super geht doch.
Meine Berichte hat er gar nicht durchgeleseen. Aufgrunddessen wurden auch falsche Therapien verordnet, die mich an ein Schmerzlevel brachten, was ich nicht mal zu heftigsten Zeiten vor der OP hatte.

Es wurde keine Rücksicht auf meine HWS , oder Fibro oder Polyathrose genommen.
Seit der Reha kann ich meinen linken Arm kaum noch bewegen geschweige denn mir meinen Pulli ausziehen.

Bei der Entlassungsuntersuchung wurde mir von den Ärzten gesagt, ich solle mich nicht so anstellen. Dann haben sie meinen Arm nach vorne gezogen und dann hoch, das ging. " Na sehen sie, geht doch ".
An meinen Armen wurde herumgezuppelt und gesagt alles schwabbel und keine Muskulatur.

Ich bin schlank und da ist nichts schsabbelig. Durch meine vielen Übungen , Schwimmen und Rehapsport zuhause habe ich eine sehr gute Muskulatur im Rücken, Bauch und in den Beinen aufgebaut.
Nur durch die chronische Myalgie bekomme ich keine Muskulatur in den Armen hin. Wenn ich da gezielt trainiere fangen meine Muskel an zu zittern und ich bekomme starke Schmerzen.

Zuviel mal zu meinem jetztigen Zustand. Ich würde sehr gerne eine Reha machen, wenn ich einen Erfolg sehe. Aber die Übungendie ich machen kann, mache ich täglich bzw. wöchentlich zuhause.

Therabandübungen, Laufband (schnelles Gehen- laufen nicht möglich ) Aqua-Gymnastik ,Rehasport, und meine Physiotherapeutin macht seit einem halben Jahr Übungen für die Faszien die mir sehr gut tun. Und dann gehe ich 3 x die Woche zuhause in die Wärmekabine, das entspannt meine Muskulatur.

Nur das wird wahrscheinlich alles nicht zählen, die DRV wird mich zur Reha schicken, hoffe nur das meine Ärzte sich da jetzt durchsetzen können, das es mir nichts bringt.

Ich halte Euch mal auf den Laufenden.

L.G.
Ingrid

Erdmännchen
Hallo Ingrid,

mache dich nicht verrückt, da ich glaube das @Andreas dein Eingangspost nicht richtig durch gelesen hast.

Die Reha wurde bestimmt durch die Rehaklinik in Bad Rothenfelde an die DRV weitergeleitet.

Hast du mittlerweile ein Attest deiner Ärzte, denn dann sende diese so bald wie möglichst an die DRV.
Mache aber für dich selber Kopien dier Atteste für deine Unterlagen als Nachweis.

Wie ist denn dein Kontakt zur DRV?, hast du dort schon einmal angerufen und hattest dadurch ein gutes Feedback, dann würde ich dort selber auch dort anrufen und deine Darstellung erklären und um Rücksicht bitten

Ich habe viele Probleme schon durch ein persönliches Gespräch geklärt, aber natürlich darauf bestanden alles was man besprochen hat auch schriftlich nieder zuschreiben.

LG
Erdmännchen
Ronja
Zitat (Erdmännchen @ )

Die Reha wurde bestimmt durch die Rehaklinik in Bad Rothenfelde an die DRV weitergeleitet.

Hast du mittlerweile ein Attest deiner Ärzte, denn dann sende diese so bald wie möglichst an die DRV.
Mache aber für dich selber Kopien dier Atteste für deine Unterlagen als Nachweis.

Wie ist denn dein Kontakt zur DRV?, hast du dort schon einmal angerufen und hattest dadurch ein gutes Feedback, dann würde ich dort selber auch dort anrufen und deine Darstellung erklären und um Rücksicht bitten


Hallo,

hier hat die Rehaklinik einen Bericht an die DRV abgegeben, dass die ambulante Reha abgebrochen wurde aufgrund ...

Ein Attest einfach an die DRV zu schicken, sehe ich nicht als sinnvoll an, ebenso wenig wie dort anrufen.
Anrufen und sich erkundigen ist in Ordnung. Weiteres kann und sollte mit der DRV schriftlich geklärt werden.

Im Endeffekt hast du ab dem Zeitpunkt, an dem du die Bewilligung erhalten hast, 4 Wochen Zeit für einen Widerspruch.
Diesen muss du nun schreiben. Daran führt kein Weg vorbei.
In diesem Widerspruch kannst du einerseits ersteinmal nur der Reha an sich widersprechen mit dem Hinweis, dass du die Begründung nachreichst.
Bestenfalls weist du, wann dein nächster Facharzttermin ist. Dann schreibe in den Widerspruch, dass du eine fachärztliche Meinung einholen wirst. Dein Arzt stellt dir dann ein Schreiben dazu auf, welches du dann an die DRV nachreichst.

Du kannst auch gleich den kompletten Widerspruch schreiben. Allerdings musst du darauf achten, innerhalb der 4-wöchigen Frist zu bleiben.

Wenn du selbst keinen Widerspruch schreiben willst oder dir das vielleicht nicht zutraust, dann wende dich an den VDK. Ärzte übernehmen das in der Regel nicht für dich, da sie dies als Leistung nicht abrechnen können.

Topsy hat auch Recht mit dem was sie schreibt, dass Reha vor Rente geht.
Soll heißen, bevor dich kein Reha-Arzt begutachtet hat, wirst du schlechte Chancen für eine Reha haben.

Wenn es dir aber so schlecht geht, wie du hier schreibst, dann stellen das die Reha-Ärzte auch fest.
Insofern würde ich an deiner Stelle der Reha nicht komplett widersprechen. Ich würde nur dem jetzigen Zeitpunkt widersprechen. Eine Reha-Maßnahme kann übrigens nach Rücksprache mit mehreren Parteien im Zeitpunkt verschoben werden.

LG,
Ronja
Erdmännchen
Hallo,

@ Ronja, so wie ich es schon geschrieben habe wurde diese stationäre Reha durch Rehaklinik veranlasst ob direkt oder im Entlassungsbericht die Vorgehensweise ist die gleiche.

Ob nun in einem Anschreiben oder Widerspruch ein Attest muss bei gelegt werden um eine Gegendarstellung zu dem Entlassungsbericht zu veranlassen.

Reha vor Rente wurde zudem von mir schon erläutert, zudem wurde auch darauf hin gewiesen alles telefonisch besprochene schriftlich zu bestätigen.

Ein Widerspruchs Verfahren dauernd in der Bearbeitung drei Monate und diese Zeit nutzt die DRV aus eigener Erfahrung.
Zudem kann man auch in einem persönlichen Gespräch manche Sachverhalte schnell regeln und dies auch mit einem positiven Ergebnis diese Erfahrungen habe ich selber persönlich oder auch beruflich im öffentl. Dienst gemacht halt soll man sich dies schriftlich bestätigen lassen.

Warum auch nicht?

LG
Erdmännchen
Alex1976
@ Ronja,

die Aussage, dass die Reha-Ärzte schon feststellen werden, wie es einem geht, halte ich für etwas übertrieben. Die Reha-Ärzte "arbeiten" für die DRV/Krankenkassen. Da wird oftmals am Patienten eine Quote erfüllt. Mein Reha-Doc wollte mich als arbeitsfähig entlassen, obwohl ich keine 15 Minuten am Stück schmerzfrei sitzen konnte aufgrund meiner Spondylarthrose ^^ Und wenn man mal darauf achtet, wie oft man die Ärzte in einer Reha zu sehen bekommt ... ich ganze 3 Mal. Eingangsuntersuchung, Zwischenstand und Abschluss. Und dann kannte er nicht mal meine Akte. Dass ich nicht sitzen konnte, wurde von allen Therapeuten immer und immer wieder vermerkt. Warum wusste der Doc nix davon? :-O

Also Reha-Ärzte sind nicht zwangsläufig kompetent!

LG
Alex
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