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Komplette Version Operation an C5/6 vollzogen!

Bandscheiben-Forum > Operationen
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andreasss
Hallo,

noch habe ich immer noch die gleiche Schieflage meines Kopfes (ca. 40Grad nach rechts), wenn ich länger vor dem PC sitze (eindeutige Fehlhaltung die ich vor meinem Bandscheibenproblem nicht hatte). Eigentlich ist sowas ja wohl eine Schonhaltung, weil irgendwo ein Nerv eingeklemmt ist und Schmerz vermieden werden soll. Nach der OP sollte der Nerv jetzt eigentlich ja nicht mehr eingeklemmt sein und keine Schonhaltung mehr nötig. Insofern vermute ich mal, dass es sowas wie ein Muskelgedächtnis ist, da ich ja monatelang vor der OP so vor dem PC saß und die ganze Muskulatur sich erst wieder umgewöhnen muss.

Grüße

Andreas
cecile.verne
Hallo

40° ist doch schon ziemlich viel.... machst Du vielleicht nicht etwas zu viel und schonst Deinen Hals nicht genügend? Was sagt der Arzt dazu? Könnte auch sein, dass Deine Muskulatur verkürzt ist, denn sowas wie ein Muskelgedächtnis habe ich noch nie zu Ohren bekommen.
Es wäre schon übel, wenn da noch immer ein Nerv eingeklemmt wäre, dann wäre ja die OP in meine Augen völlig unwirksam gewesen.... Er könnte eher durch die lange Kompression geschädigt sein. Wie und ob er sich erholt, das zeigt sich in den nächsten 2 Jahren. Bis dahin ist Erholung eines Nerven immer noch möglich.

LG Cécile
andreasss
Hallo,

ich schone mich eigentlich ganz gut, glaube ich. Außer viel spazieren mache ich nichts belastendes. Ich versuche im Moment ab und an "gegenzulenken", wenn ich merke, dass mein Kopf wieder nach rechts liegt. Dann merke ich einen leichten Schmerz in der linken Schulter.
Ich habe aber so das Gefühl, dass sich dieser ganze Schulter/Nackenbereich langsam wieder zurechtrückt. Was aber nur eine positive Interpretation meiner jetzigen Lage ist und ich könnte mich auch täuschen. Bleibt mir wohl nur abwarten.
Diese Kopfseitenlage entsteht übrigens nur, wenn ich länger vor dem PC sitze. Ansonsten eher nicht, jedenfalls nicht dass ich es bemerkt hätte.

Daher halt meine Neugier auf ein MRT, wo ich genau sehen könnte, inwieweit der Spinalkanal nun befreit ist. Vielleicht werde ich auf eigene Kosten eines machen lassen. Obwohl so eine Titanprothese ja Artefakte machen soll. Schätze aber mal man sieht trotzdem ganz gut, ob der Spinalkanal und die Neuroforamina wieder freier wie vor der OP sind bzw. wie optimal es da wirklich aussieht.

Grüße

Andreas
cecile.verne
Zitat (andreasss @ )
…. wenn ich länger vor dem PC sitze. Ansonsten eher nicht,
Daher halt meine Neugier auf ein MRT, wo ich genau sehen könnte, inwieweit der Spinalkanal nun befreit ist. Vielleicht werde ich auf eigene Kosten eines machen lassen. Obwohl so eine Titanprothese ja Artefakte machen soll. Schätze aber mal man sieht trotzdem ganz gut, ob der Spinalkanal und die Neuroforamina wieder freier wie vor der OP sind bzw. wie optimal es da wirklich aussieht.


hsllo

na dann bleib einfach mal nicht so lange vor dem PC bis sich alles wieder eingependelt hat, ganz einfach!!! Wenn es nur dabei ist und sonst nicht (kannst ja Dein Umfeld bitten, ohne dass Du es bemerkst, darauf zu achten...)

Glaube kaum, dass Dir da ein MRT wegen dieser nur noch situationsabhängigen Schieflage Antwort gibt. Wenn überhaupt, eher ein CT.... Und warum da der ehemals eingeengte (und ja jetzt operierte Spinalkanal daran schuldig sein soll, kann ich nicht ganz so nachvollziehen.

Hast Du den OP-Bericht verlangt? Da sollte stehen, was mit dem Spinalkanal gemacht wurde. Und wenn es so ein gewissenhafter NC war, der Dich operiert hat (und Du hast ja weiss Gott extrem viele konsultiert), dann willst Du ihm doch kaum unterstellen, nicht korrekt operiert zu haben....

Hab doch ein wenig Geduld!

LG Cécile
andreasss
Hallo,

den OP-Bericht bekomme ich wohl erst in einigen Wochen wurde mir gesagt.

Grüße

Andreas
andreasss
Hallo,

gestern wollte ich mal wieder versuchen Klavier zu spielen (das erste Mal nach OP). Ich habe ca. 40min geübt und seitdem sind meine Probleme mit dem Schwindel wieder da, auch die Augenschmerzen, Nackenschmerzen und Arm/Handschmerzen haben stark zugenommen. Im Grunde jetzt wieder derselbe Zustand wie kurz vor der OP, wo es akut war mit den Problemen. Der Zusammenhang mit dem Klavierüben ist ziemlich eindeutig.

Falls die OP tatsächlich die Ursache behoben hat, also die Nerven befreit, dann verstehe ich nicht wie ich noch so starke Reaktionen zeige.

Grüße

Andreas
frühling
Hallo Andreas,

wie Cecile dir schon geschrieben hat, kann es sehr lange dauern bis sich die Nerven wieder erholen.

Ich würde die Dinge wie Klavierspielen oder länger am PC sitzen einfach lassen.
Schone dich doch erstmal und gib deinem Körper die Chance sich zu erholen und zu heilen.

Du solltest da schon ein bisschen mehr Geduld aufbringen. Es kann nicht sein das dirket nach der OP alles wieder in Ordnung ist.

Es ist ein Heilungsprozess der Zeit erfordert die du dir auch geben solltest.
Der Arzt hat dir den Grundstein gelegt und nun bist du gefordert die in Geduld zu üben und dich nicht zu überfordern.

lg frühling
andreasss
Hallo,

ja, ich lasse das Klavierspielen auch definitiv erstmal und versuche mich auch sonst zu schonen.

Aber so rein verständnistechnisch gefragt: die Nerven sind ja nun dekomprimiert. Dass sie irgendwie noch mehrere Monate "gereizt" (von der vorherigern dauernden Komprimierung) sein können, das verstehe ich. Aber muss ich mir das so vorstellen, dass die Nerven jetzt Schmerzen (und Gefühlstörungen/Schwindel) bei Anstrengung auslösen, weil sie beansprucht werden (obwohl sie nicht mehr komprimiert sind)? D.h. muss ich mir das so vorstellen, dass die noch "gereizten" Nerven durch Beanspruchung (sie werden ja bei normaler Benutzung der Finger z.B. beansprucht) wieder überfordert werden? Das könnte ich so rein rational verstehen, auch wenn es praktisch schwer zu glauben ist, weil in meinem Fall die Probleme wirklich 100% dieselben sind. Weder abgeschwächt, stärker oder sonstwie anders als vor der OP. Es fühlt sich so an als ob sich einfach garnichts an der ganzen Nervenlage im Innern meiner HWS geändert hat.
Aber ich werde natürlich geduldig sein (bleibt mir ja auch nichts anderes übrig) und abwarten und ziehe es in Betracht dass die OP geglückt ist und sich tatsächlich die Nerven nur erholen müssen.


Was mich noch etwas wundert ist, wenn ich z.B. lange mit dem Nacken auf einem Kissen liege ich wieder Probleme in den Armen bekomme (also auch nach der OP, bis heute). Bisher (also vor der OP) habe ich mir das so vorgestellt, dass der Knochenanwuchs auf das Rückenmark drückt (weil ich auf dem Nacken liege) und dadurch diese Schmerzen in den Armen entstehen. Nun ist aber der Knochenanwuchs ja wohl weg. Insofern verstehe ich es nicht wie es rein nerventechnisch sein kann, dass ich durch den Druck auf den Nacken Armprobleme bekomme. Es geht mir um die Schlafsituation aus der ich morgens meist mit Armproblemen (Gefühlsstörungen) aufwache, obwohl die Arme ja nicht beansprucht werden, sondern das kommt definitiv vom auf dem Nacken liegen, denke ich.
Das wäre ja ein anderer Sachverhalt als den ich im 2. Absatz beschrieb. Außer ich könnte es mir noch so erklären, dass ich nachts irgendwie oft auf meinen Armen liege und dadurch die Nerven der Arme beansprucht werden und diese dann, wie ich im 2. Absatz beschrieb, weil sie ja durch die Vor-OP Komprimierung noch gereizt sind wieder überbeansprucht werden. Falls die Probleme in den Armen aber nur durch den Druck auf den Nacken kämen, hätte ich dafür keine Erklärung (außer der Knochenanwuchs ist noch vorhanden).

Meine Sorgen sind halt, dass entweder die OP garnicht die Ursache meiner OP getroffen hat (d.h. dass sie ganz woanders herkommen, was allerdings sehr schwer vorstellbar ist laut meiner MRT/CT-Bilder) oder die OP z.B. einfach die Knochenanwüchse vergessen hat zu entfernen.
Sorry, ich weiß ich mache mich etwas verrückt und spiele alle negativen Szenarien durch. Es fühlt sich halt im Moment nur so an, als wenn die OP nichts gebracht hätte (weder negativ noch positiv), es fühlt sich so an als wenn überhaupt keine OP stattgefunden hätte. Das wundert mich schon. Ich stelle es mir so vor, dass nach 2 Wochen wenigstens eine leichte Abschwächung der Problematik da sein müsste oder irgendein Aspekt (z.B. die Schmerzen in einer Hand) ganz verschwunden sein müsste. Aber alles 100% dasselbe?!

Na ja, ich werde weiter berichten und versuchen zuversichtlich zu sein und danke euch sehr für die Unterstützung.

Ich habe übrigens einen Termin für ein Kontroll CT (was ich aus eigener Tasche bezahlen müsste) schon ausgemacht. Ich muss es einfach schwarz auf weiß sehen, wie die Knochen da nun aussehen und ob der Spinalkanal und die Neuroforamina befreiter sind.
Ich glaube ich leide unter Kontrollwahn (nein, ich weiß es). biggrin.gif Ist auch in anderen Dingen so.

Grüße

Andreas
frühling
Hallo Andreas,

tut mir leid, aber man weiss nicht was man dir noch schreiben kann.

Lass es doch einfach mal stehen, tu Dinge die dir gut tun und hör doch einfach auf über diese Sachen ständig nachzudenken.
Geh raus, freu dich an der Natur, am Sommer, geh nen Kaffee trinken tu alles was dir Freude bereitet, das ist die beste Therapie.

Warum soll denn der Arzt was vergessen haben?
Du machst dich viel zu sehr verrückt mit diesen Sachen, dein ganzes Denken dreht sich nur um deine HWS.

Versuche es doch mal wenigstens die Dinge auszublenden, fang wieder an zu Leben, triff Freunde und mach dir ne gute Zeit.
Das würde den Heilungsverlauf vermutlich sehr beschleunigen.

Ist nicht böse gemeint, aber du denkst viel zu viel nach.
Fang an zu Leben.

lg frühling

andreasss
Hallo,

ok. biggrin.gif

Grüße

Andreas
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Angepasst von Shaun Harrison
Übersetzt und modifiziert von Fantome et David, Lafter