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Komplette Version Duloxetin

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cecile.verne
Hallo zusammen

seit meiner Spondy L4-S1 27.4.2017 verbleiben mir chronische, in ihrer Intensität extrem belastungsabhängige knöcherne Schmerzen Höhe ehemalige Facetten L5-S1 und mittig (!) ins Sacrum (Kreuzbein) ziehend. Es gibt Momente, wie etwa am Morgen nach dem Aufstehen und wenn ich nur wenige Stunden pro Tag in aufrechter Position verbringe, wo ich kaum Schmerzen habe. Sobald ich aber etwas an die Belastungsgrenze gehe oder auch mehr als 1 x tägl. max. 45 - 60 Min. sitze, geht's los. So z.B. als ich gestern beim Frisör war (Anfahrt/Rückfahrt je 20 Min, Aufenthalt dort 1,5 Std). Ich habs dann mit Liegen versucht, glaubte auch, dass es nachts sich noch verbessern würde. Weit gefehlt, heute morgen beim Morgenessen ging es schon wieder los und ich griff, leider, einmal mehr in die Palexia-Schachtel.

Die Infiltration Freitag in die beiden ISG scheint ein Flopp zu sein, denn schon unter der Wirkung des Lokalanästhetikums hatte ich keine Schmerzlinderung.....(der Doc war aber auch selbst nicht überzeugt, dass es wirklich aus den ISG kommt, denn nur 1 von 3 Tests war leicht schmerzhaft...). Es sind eindeutig keine Nervenschmerzen, Beweis dafür auch, dass die Einnahme von Pregabalin seit Februar dieses Jahres wegen der HWS-Problematik keinen Einfluss hat.

Im Rahmen dieser Konsultation sprach der Schmerzspezialist auch davon, ev. Duloxetin einzusetzen. Kann mir jemand sagen, inwieweit ihm damit geholfen wird/wurde? Ich stehe dem AD eher mit gemischten Gefühlen gegenüber, denn depressiv bin ich trotz all den Schmerzen nicht! Vielleicht langsam etwas resigniert, umso mehr, dass mir der NC gesagt habe, eine Variante sei einfach auch, lernen mit den Schmerzen zu leben und sich nach ihnen richten, sprich, sehr viel liegen am Tag.
Bei guten Erfahrungen: wie lange hat es gedauert, bis der Schmerz weniger wurde?

Danke für Eure Infos und Erfahrungen!

Lg Cécile
Stefan77
Hallo,

ich habe, bzw. nehme Amitryptilin.

In der geringen Menge die man als Schmerzbehandlung bekommt, merkt man meiner Meinung nach nicht wirklich was am Gemüt.

Z.B. bekam ich 25mg zur Schmerzbehandlung und habe nichts gemerkt. Auch nicht ob es was gebracht hat gegen die Schmerzen.

Ich nehme jetzt 75mg zum Schlafen.

Probier es aus, schaden kann es meiner Meinung nach nicht und bei 25mg braucht man es auch nicht ausschleichen.

Hatte dazu erst einen Vortrag von dem Chefarzt hier in der Schmerzklinik.

Grüße

Stefan



maeranha
Hallo,
ich nehme auch Amitriptylin, allerdings nur Abends 10 mg
Tagsüber geht das garnicht da man echt müde davon wird, nimmt aber ein ganzes Stueck Schmerzen weg....
Mit freundlichen Grüßen
Peter
milka135
Hallo Cecile.Verne,
ich nehme die geringste Dosis (30mg zur Nacht) - so wie sie wzb.: Verstimmungen oder in der Schmerztherapie angedacht ist. Normaldosis wäre wohl mind. 60mg.

Ich habe damit im Okt. 2017 angefangen. Die Wochen waren mies - habe ständig gefroren, war müde und sogar trotz Verwachsungsbauch Durchfall (wegen dem Seriotonien). Habe dann gefragt, ob ich es Nachts statts Frühs nehmen darf.
Da kam ich dann von Tag zu Tag besser damit klar. Lt. meinem Psychiater könnte ich auch den Schlaf gebraucht haben. Die andere Seite ist, dass AD eben aufputschen sollte. Aber ca. 10% aller Pat. werden diesem AD müde.

Ja, diese miesen Wochen haben sich gelohnt. Es hilft vorallem mir in Sachen Muskelschmerzen. Soll eigentl. auch bei bestimmten Kopfschmerzarten wzb.: Migräne, Hirndruckkopfschmerzstärke reduzieren. Ich bin auch gelassener gewurden.

Allerdings habe ich trotz Pille auch Zwischenblutungen manchmal und meine ersten Perioden waren schmerzhafter.

Für mich ist die Einnahme von AD´s ein sehr schmaler Grad. Weil, es eben den Hirnanhangsdrüsentumor zum wachsen bringen kann.

Liebe Grüße,
Milka wink.gif
scasper
Hallo,
also ich bekomme das Duloxetin zusätzlich zu Oxycodon. Nehme morgens und abends jeweils 30 mg.
milka135
Hallöchen,
ich musste das Duloxetin 30mg/Abends nun absetzen.

Weil, ich ein Serotoninsyndrom bekommen habe. Hatte auch in der Nacht vom 11.12.2018 zum 12.12.2018 auch einen Krampfanfall und Milchabsonderungen aus beiden Brüsten. Schmerztherapeut und Hausarzt wollten meine Beschwerden seit April 2018 nicht einem Serotoninsyndrom zuordnen.
Mein Psychiater ist wegen Krebs in AU. Also habe ich mir auf eigene Faust einen Termin beim Psychiaterin geholt und sie bestätigte mir letzten Donnerstag meinen Verdacht.

Aber nach 2 Monate Nebenwirkungen es hat mir ca. 5 Monate was gebracht und dann gingen die Beschwerden los.

Liebe Grüße,
Milka wink.gif
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