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Komplette Version BWS Bandscheibenvorfälle

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PechVogelHoch10
Hallo Leute.

Ich hoffe, dass mir hier jmd helfen kann. Ich habe seit Jahren schon mehrere Bandscheibenvorfälle in d BWS auch HWS und LWS. Die in der BWS sind nur noch unerträglich geworden.
Ich komme aus NRW, war schon bei einigen Spazialisten, die ich auf der Webseite leadingmedicine gefunden habe. Außer dass ich mit den Schmerzen leben muss und nicht ernst genommen werde vor allem wegen der BWS bin ich ratlos.

Es sind starke Vorfälle MRT und Befund liegen vor. Ich verstehe nicht, wie man mit Patienten so umgehen kann vor allem von sogenannten Spezialisten, die laut Beschreibung komplexe Operationel durchführen. Offensichtlich gehen die sogenannten Spezialisten nur auf HWS und LWS ein. Mir ist klar, dass ich an den Stellen auch operiert werden muss, aber die Wahrheit dass ich extreme und die meisten Schmerzen in der BWS habe und nicht mehr richtig sitzen und stehen kann. Interessiert niemanden.

Ich bin kein Fan von Operationen, da ich schon eine mit negativen Erfahrung durch habe und darunter noch leide (nicht an der WS). Ich habe große Angst, aber die Schmerzen sind wie gesagt in der BWS nicht mehr erträglich. Ich nehme schon starke Medis gegen die Schmerzen, aber die helfen nicht (Oxicodon, Pregabalin,Tramadol, Ibus, Paracetamol, Novalgin, Kortison). Termine bei den Fachärzten sind bis zu 2 Monate jedes Mal ausgelegt, obwohl ich starke Beschwerden habe und man vom Thema BWS ablenkt. Keine PRT oder sonstiges wurden mit bislang angeboten für die BWS um wenigstens Linderung zu schaffen.
Es wird ein großer Bogen gemacht. Ich hoffe und von euch hat eine gute Adresse. Bei Hr.Dr.Rosenthal in BadHomburg steht ein Termin an. Hat jmd Erfahrung bei ihm gemacht an der BWS?
Hat jmd noch weitere Adressen für BWS???
Ich verstehe nicht, wenn ich zum Arzt gehe und ihn mitteile, dass ich sehr starke Schmerzen habe in der BWS und er versucht auf die HWS oder LWS vorrangig eine OP machen zu wollen. Frage ich mich, ob er erstens zugehört hat und die Dringlichkeit überhaupt versteht. Das gleiche wenn ich sage ist, wenn ich links starke Armschmerzen habe und er rechts erst operieren will, wo die Schmerzen erträglich sind. Vllt bin ich bisher nicht an den richtigen geraten. Ich habe jedoch eine kleine Reise im Umkreis von ca.500km schon gemacht. Die Schmerzen in der BWS sind dumpf manchmal wie ein Schlag, ziehen ab und an nach links in die Brust mit Atembeschwerden. Beim laufen öfter Pausen, weil was eingeklemmt ist, dann muss ich mich nach vorne beugen und durch kleine Drehbewegung knackt es, dann tut es manchmal gut oder ist noch schlechter, dann versuche ich es weiter bis es wieder knackt und besser ist. Dann starkes Brennen, Messerstiche als ob irgendwas drückt ganze Zeit, Schwindel, Kreislauf unsicheres gehen als ob ich alkoholisiert wäre obwohl kein Alkohol getrunken habe. Bin mit den Nerven so ziemlich fertig.
Mir kommen die Tränen vor den Ärzten, wenn die Dumme Bemerkungen machen, wie tja da haben Sie ihr Rücken kaputt gemacht oder kann man nix machen sie müssen mit den Schmerzen leben oder erst wenn ich Lähmungen habe, wegen des großen Risikos an der BWS oder BWS operiert man nicht. 2x Neuroformanestenosen, 1x Vorfall tangiert seitlich am Myelon der andere ist kurz medial zu tangieren.

Es ist unglaublich einfach, dachte diese sogenannten Spezialisten sind dafür da um Linderung zu schaffen, dass ich mit Schmerzen wohl leben muss ist mir klar, aber DIESE sind unerträglich. Ich bin täglich am weinen und weiß nicht mehr weiter und habe komische Gedanken. Ich weiß nicht ob der nächste Tag der letzte ist.
Ich habe Kinder die brauchen mich noch ein paar Jahre aber nicht im Rollstuhl, da will ich lieber sterben. Wenn eine Lähmung kommt können in 20% der Fälle diese bleiben bzw. es ist dann schon zu spät. Verstehe nicht wie man so fahrlässig sein kann. Ich frage mich jedes Mal, wie es Neurochirurgen es schaffen eine Schädeldecke zu öffnen und am sensibelsten Bereich Tumore zu entfernen, aber große Angst oder Respekt vor einer BWS Operation haben. Das ist einfach kein Leben mehr.
paul42
Hallo Pechvogel


Willkommen im Forum wink.gif

Ich hab deinen Beitrag etwas mehr Optik gegeben, damit es sich etwas leichter lesen lässt.

Bei der Vielzahl deiner Beschwerden verstehe ich, das du fachmed. Rat brauchst und vermutlich auch den richtigen Arzt der deine Beschwerden nicht bei Seite tut.

Bezgl der BWS ist Dr. Rosenthal hier ein häufig genannter Spezialist.
Gut, das du schon einen Termin gemacht hast.
Sicherlich ist das mit den Terminen und lange Wartezeiten sehr nervend, aber darunter leiden alle Patienten, die eigentlich schnell einen Rat bräuchten.

Wenn deine WBS in allen drei Bereichen mehr oder weniger mit degenerativen BS Erkrankungen zu tun hat, bräuchte es zusätzlich einer sog Ausschlußdiagnostik.

Eine stationäre Schmerzthearapie könnte eine solche Diagnose durchaus leisten, wenn dein Arzt mal endlich mitspielen würde.

Alternativ zu Dr Rosenthal kannst du auch in der Charité oder Werner Wickler Klinik in Bad Wildungen vorab per Mail anfragen, ob du dich dort in der WBS Sprechstunde vorstellen kannst.

viele Grüße

paul42
murmel
Hallöchen Pechvogel wink.gif


(OxicodonPregabalin,Tramadol, Ibus, Paracetamol, Novalgin, Kortison

Welche Medikamente nimmst du zurzeit ein?
Wer verschreibt dir den die Medikamente den alle?

Haben dich die Ärzte über die Medikamente aufgeklärt?
Ich hoffe dass du nicht mehrere zusammen eingenommen hast!


Ich würde sagen lass dir eine Reha nach Bett –Sommerfeld verschreiben!
Es ist eine Ganz –Zeitliche –Reha –Klinik mit sehr guten Ruf aber auch lange Wartezeiten.

Hier der Link
Sommerfeld

Da kannst du ja mal rum stöbern und dein eigenes Bild machen

Na vielleicht kann da Blumi zu dieser Klinik was sagen/schreiben

Gruß murmel
PechVogelHoch10
Hallo Murmel,

Die Schmerzmittel habe ich unterschiedlich und gemischt oder geändert bekommen.

Derzeit nehme ich Ortoton, prednisolon, pregabalin, Tramadol und ibu. Ich merke eine ganz leichte schmerzreduktion aber das ist nicht das wahre. Einen wirklichen Therapiensatz habe ich bis heute nicht außer Pillen schlucken und Physio. Physio nur 6 Einheiten wohl bemerkt und das war’s dann. Super.

Das jetzt nicht alle Etagen im Rücken kernsaniert werden ist mir klar und dass ich mit schmerzen leben muss auch aber wenigstens mit einer Reduktion wäre ich zufrieden und die ständige Angst auf Querschnitt macht auch zu schaffen.

Ich habe 3X BSV und er BWS und die berühren das Myelon.

Ich komme nur bei Ärzten die ratlos sind und die Sprüche drücken. Ganz prima die leiden ja auch nicht und deren Sprüche helfen mir auch nicht. Ich bin offensichtlich ein Problem Patient.

Letztens war ich in der Notaufnahme mit sehr starken Schmerzen in der BWS, Gang Unsicherheit und Ausfällen. Dort hat man allen Ernstes mich lediglich nur auf meine Medis angesprochen das da noch mehr Luft nach oben ist ohne sich die mitgebrachten CD‘s oder Befunde anzugucken. Es kostet ja Zeit und die hat der Doc wohl nicht gehabt.

Es könnte ein Anzeichen einer Myelopathie gewesen sein. Ein bestehender Vorfall kann sich jederzeit weiter ausdehnen selbst nach einem frisch erstellten mrt.

Meine Bilder sind einige Wochen alt gewesen. Der Doc hat kein Bock und seine Diagnose gestellt ohne sich die Bilder anzugucken es macht mich unfassbar wütend das man es nicht ernst nimmt bei mir ist nachweislich das das Myelon tangiert wird. Ich wurde abgefertigt.

Sollten sich die Beschwerden laut Doc nach 5-6 Stunden nicht zurück bilden sollte ich erst dann wieder kommen. Zum Glück gingen die Ausfälle und Gangunsicherheit nach 2-3 Stunden zurück.

Wieder mal ein lästiger Patient den man schnell los werden möchte. Hier wird mit mein Leben gespielt ohne Rücksicht auf evtl. bleibender Schäden.

Ich war bislang bei vielen Neurochirurgen, Neurologen, Orthopäden, Unfallchirurgen keiner kann oder will mir helfen.

Ich bin offensichtlich ein hoffnungsloser Fall. Die sogenannten Spezialisten die auf deren Webseite werben das sie auch komplizierte Fälle behandeln sind für mich keine Spezialisten wenn die mir nicht weiterhelfen können da man an der BWS nicht dran geht.

Ich bin wütend. Was für arrogante herablassende Menschen. Wie ich gelesen habe soll Dr Rosenthal ebenfalls herablassend und arrogant sein aber das ist mir ehrlich gesagt egal solange er mir wenigstens helfen kann.

Das mit den Terminen bei den sogenannten Fachärzten ist ein Witz.
2-3 Monate Wartezeit und wenn die Schmerzen so extrem sind oder Ausfälle kommen sollte ich zur Notaufnahme sieht man ja was dabei raus kommt.

Am besten man legt sich zuhause sterben damit die Ärzte nicht überfordert werden.

Stationäre Schmerztherapien oder gar Rehas würde ich machen nur dazu brauche ich auch einen Arzt der die Überweisung macht.



blumi
Hallo Pechvogel,

deine Erfahrungen sind frustrierend hoch drei, da kommt einen schon der Gedanke an den klassischen Sack, alle reinstecken und draufhauen, man wird schon den richtigen treffen....

Warst du denn eher bei niedergelassenen Orthopäden und Neurochirurgen oder auch in großen universitären Häusern und Unfallkliniken? Ich könnte mir vorstellen, dass da eventuell noch etwas mehr Erfahrung vor liegt weil die ja auch mehr mit nicht so häufigen Erkrankungen zu tun haben. Außerdem operieren die auch BWS, allein schon wegen Unfällen oder Skoliosen etc., und man bekommt (z.T. auch online) auch relativ zügig einen Termin - so habe ich zuletzt für einen Termin in der Charité Steglitz (Bejamin Franklin) nur drei bis vier Wochen warten müssen.

Angeblich sind ja nur 1 - 2% der Bandscheibenvorfälle in der BWS zu verorten, ich bezweifele das mittlerweile, weil ich glaube, dass die einfach viel seltener diagnostiziert werden und die Beschwerden nicht ernst genommen werden. Ich selbst habe auch Bemerkungen zu hören bekommen wie: das ist normale Degeneration, die hat jeder (was ich- da ich in meinem Leben schon viele MRTs aus anderen Gründen gesehen habe, weiß, dass es nicht stimmt) oder: das ist alles nur muskulär oder noch besser: entspannen sie sich mal, das ist stressbedingt....es gibt dafür den schönen Begrif des medical Gaslighting, wenn dir die Ärzte lange genug andere Dinge einreden, dass du deiner Wahrnehmung irgendwann selbst nicht mehr traust (was gerade ein vieldiskutiertes Thema z.B. bei jahrelang übersehenen und daher leidenden Endometriosepatientinnen ist).

Für dich wäre es vielleicht sinnvoll, wenn bei einem Neurologen mal Somatosensorische Potentiale (SsEP) gemessen werden würden. Darüber werden die langen Bahnen im Rückenmark geprüft, die durch eine Myelopathie geschädigt werde, also das, was du berechtigterweise bei deiner Symptomatik befürchtest. So wüsstest du woran du bist, und könntest entweder (wenn das gut ausfällt) etwas entspannter ausstehende Termine abwarten oder deutlich mehr Druck ausüben auf die Kliniken (am besten direkt telefonisch durch den Neurologen) wenn da bereits Auffälligkeiten bestehen.

Mein Bandscheibenvorfall ist Th 9-10, er berührt zwar das Myelon, aber das hat nach hinten noch viel Platz zum ausweichen, insofern brauche ich mir diesbezüglich keine Sorgen zu machen. Da die Bandscheibe sowie die zwei darüber also TH 7/8 und 8/9) fast platt sind wird da vermutlich auch nicht viel mehr vorfallen können, hoffe ich zumindest. Das führt aber zu anderen Problemen, nämlich zu Degeneration der Facetten- und Rippenwirbelkörpergelenke und der Wirbelkörperdeck- und Bodenplatten mit daraus folgenden ausstrahlenden heftigen Schmerzen entlang der Rippen bis in den vordern Brustkorb, Oberbauch oder Mittelbauch. Als mir der Zusammenhang noch nicht klar war dachte ich wahlweise (also je nach Ausstrahlungsrichtung) an Herzinfarkt, Lungenembolie, Gallenkolik, Nierenkolik oder Probleme der Bauchspeicheldrüse....mittlerweile weiß ich wo diese echt fiesen Schmerzen her kamen.

Letztes Jahr hatte ich, nachdem ich endlich mal diesbezüglich ernst genommen wurde, eine Serie von CT-gestützten Facetteninfiltrationen an den betroffenen Gelenken. Auch das macht nicht jede Radiologie, da musste ich etwas suchen, weil sich einige wegen der darunter liegenden Lunge nicht ran trauen und daher auch keine Erfahrung haben. Nachdem mir das für ein paar Monate eine deutliche Erleichterung brachte haben wir im Dezember einer Denervation der betroffenen Facettengelenke durchgeführt, und bis Ende letzten Monats hatte ich keine ausstrahlenden Schmerzen mehr, ein echter Gewinn an Lebensqualität. Vor zwei Wochen kam es das erste mal wieder, noch nicht so stark, aber so, dass jeder Atemzug schmerzte. Nachdem mein Physio einige Blockaden der BWS lösen konnte ist der Schmerz zu Glück wieder nahezu verschwunden.

Die Denervierung hat mir also wirklich etwas gebracht. Aber auch die macht nicht jeder im BWS-Bereich. Es ist wohl schieriger (wegen der doppelgelenkigen Struktur der BWS und der dadurch sehr unterschiedlich verlaufenden Nervenversorgung der Gelenke) und auch gefährlicher, da nicht viel abstand zu Rippenfell und Lunge besteht.

Ich finde es traurig, dass du noch niemanden gefunden hast, der dir irgendeine vernünftige Hilfe angeboten hat. BWS-Vorfälle werden tatsächlich meist nur bei sonst drohendem Querschnitt operiert, und ob das so ist hängt viel davon ab wieviel Ausweichmöglichkeiten dein Rückenmark hat. Aber es gibt doch auch andere niederschwelligere Möglichkeiten, von einer stationären Schmerztherapie im klassischen Sinn oder in einer ANOA-Klinik (kannst du mal googeln, gibt es bestimmt auch in deiner Nähe, auch wenn ich Sommerfeld, was Murmel angesprochen hat, insgesamt für sehr gut halte), Facetteninfiltrationen oder Infiltrationen der Rippen-Wirbel-Gelenke, Denervationen etc. . Und natürlich gehört in deiner Situation auch eine neurologische Diagnostik, wie oben erwähnt, mit ins Boot.

Ich hoffe für dich, dass du adäquate Hilfe bekommst.

LG, Elke

PechVogelHoch10
Hallo blumi.

Endlich mal jmd der mich versteht. Wäre mal toll wenn mich auch ein Arzt verstehen würde. Ich war sowas bei niedergelassenen Wirbelsäulenspezialisten, Neurochirurgen und Orthopäden als auch bei spezialisierten Wirbelsäulenzentren in der Neuro- und Wirbelsäulenchirurgie.

Habe die sogenannten Spezialisten für Zweitmeinungen über das Portal LEADING MEDICINE und KLINIKRADAR ausgesucht. Beim KLINIKRADAR werden die Anzahl an Operationen im Jahr angezeigt und man kann sich da durchlesen in welchen Bereichen und wie oft die in diesen operieren jährlich.
Wie gesagt ich ich war hochgepriesenen Spezialisten.

Natürlich habe ich mir sämtliche Bewertungen in verschiedenen Portalen SANEGO, GOOGLE, JAMEDA, KLINIKBEWERTUNGEN durchgelesen. Ich bin im Umkreis von 500km schon einiges abgefahren. Ich hatte schon von Ärzten zu hören bekommen,dass ich damit aufhören sollte und das es muskulärer Sache wäre aber dann finde ich die Aussage nicht passend mit meinen bildbefund 3x Bws Vorfälle mit Berührung des meylons oder die Profis trauen sich erst nur bei Myelopathie Nachweis aber da kann es vielleicht schon zu spät sein.

Es gibt nämlich wie ich neuerdings von einem Spezialisten erfahren habe auch eine stille Myelopathie und er fragt mich ob schon eine CT Myelo gemacht wurde um zu sehen wie vorangeschritten diese ist.


Ein neurochirurg sagte mir ganz ehrlich das 80% der Lähmungen sich zurückbilden aber auch bei 20% bestehen bleiben. Super also bin ich garantiert im A..sch egal was ich nun mache weil vorher will man nicht dran.

Ich habe seit dem ich 26 bin BSV in der BWS hatte Luftnotattacken und ein ziehen in den Rippen und Brustkorn äman hat ALLES kontrolliert gehabt bis auf die BWS. Ich hatte immer wieder erklärt dass ich im bestimmten seitlichen Liegepositionen besser Luft bekomme. Ich wurde letztlich für Psychisch krank erklärt und habe ne Menge Tabletten für die Psyche bekommen.

Nach 1-2J hatte ich mal einen Orthopäden gefunden der der Meinung war ein MRT der BWS zu machen. Nach dem MRT kam ich zur Besprevhung zum Radiologen und er fragte mich ob ich mit der Luft Probleme hätte ohne dass ich ihn erzählt habe oder dokumentiert habe dass ich diese Probleme habe. Ich saß verdutzt dort und schilderte ihm dann alles.

Er so tja sie haben keinen an der klatsche schmeißen sie die Tabletten weg und machen sie Sport. FERTIG. ich war froh das man endlich eine fundierte Diagnose zu meinen Problemen hatte und ich fühlte mich befreit von der Last. ABER durch solch ein Gesundheitssystem machen die die Menschen kränker in dem man inkompetente Ärzte hat mit FEHLBEFUNDEN.

Und dass ich bin einem Arzt zum anderen reise ist kein Wunder. Jeder Arzt behandelt anders, der eine schreibt keine Physio auf sagt machen Sie Sport. Man muss nach Schmerztabletten oder anderes betteln. Wie soll mir Sport auf Anhieb helfen und wie soll ich mit schmerzen bis dahin auskommen???

Interessiert offensichtlich nicht. Ich habe seit 13Jahren nun zum ALLERERSTEN Mal einen Orthopäden gehabt der mir eine Kortisontherapie und Muskelentspannende Tabletten verschrieben hat. KEIN WITZ. Außer Ibus, Paracetamol oder Novalgin und selten PhysioS habe ich 12J keine anderen Therapiansätze erfahren. PhysioS schreiben die ungern aus laut Aussage dürfen die nur eine bestimmten Anzahl an Patienten im Quartal beschreiben. Das in einem Quartal eine Physio mit 6 Einheiten quasi nix bringt ist sollte klar sein. Innerhalb von 12 Wochen 6Einheiten und in den restlichen 6 Wochen ist NIX Schmerzen Adee oder TABU oder was??? Zumal dass ich vom HWS bis zur LWS mehrere BSV habe.

Dass ich mehr als frustriert bin sollte man jetzt spätestens verstehen. Überleg dir das mal dann findet man endlich eine Klinik die BWS Vorfälle mikrochirurgisch behandeln auf deren Webseite und bei Vorstellung sagt man mir das man BWS nicht operiert. Finde den Fehler?!

Die 1-2 Jahre in der ich Psychopharmaka geschluckt nein besser gefressen habe haben bei mir deutliche Schäden hinterlassen jemanden hierzu zu verklagen wäre schwierig gewesen da ich dafür auch bei vielen verschiedenen Ärzten gelandet bin. Diese verlorene und quälende Zeit kann mir niemand wieder gut machen.

Und jetzt habe ich wieder das Gefühl das es so ähnlich läuft bin kurz davor wieder in die Psychiatrische Klinik zu gehen da ich mit den Schmerzen nicht klar komme bin täglich am heulen wie ein Kleinkind. 🥺

Ich will doch nur weniger Schmerzen haben so dass ich damit im Alltag klar komme. Ein Arzt schreibe ich glaub ich bereits schon. Er sieht schon dass ich Rente beantragen werde. Versteh nicht wie man so sein kann als ausgewiesener Neurochirurg in einer großen Klinik.

Der Spezi hat ja auch nicht die BSV Vorfälle die starke Schmerzen verursachen. Er erlebt und fühlt die Schmerzen nicht mit. Schade das es nicht so eine Schmerzübertragung gibt für einen ganzen Monat und dann soll er mir nochmal in die Augen schauen und solche Sprüche ablassen.

Ich bin KEIN Mensch und KEIN Fan von Operationen. Ich habe große Angst vor diesen und jetzt erst recht noch mehr von solche dumme Sprüche kommen von Ärzten da frage ich mich ob die so scheisse operieren das sich zwangsläufig die Patienten nach den OP‘s Rente beantragen müssen weil es schlechte Operateure sind. Unglaublich und unfassbar.

Jeder Patient ist als Mensch anzusehen und vor allem mit Respekt und nicht lot diesem von oben nach unten herab. Diesen Status oder diese Art sollten die sich abtun wenn die sogenannten Spezialisten einem starken bis sehr starken Schmerzpatienten nicht helfen können. So viel zum Thema die Menschenwürde ist unantastbar.

Überleg dir das mal ich komme in die Notaufnahme mit Gangunsicherheit und Ausfällen weder meine Bilder noch Befunde werden sich angenommen und wieder nach Hause geschickt. Wenn das Myelon gequatscht wird heißt es warten bis der Schaden noch größer wird. Kranke Welt müsste ein Buch schreiben was ich in den ca 13J erlebt habe.
blumi
Hi,
Mach das Mal, ich glaube du findest viele, die sich darin wiederfinden.

Hast du Mal Bilder, die du hier reinstellen kannst? Wäre ja Mal interessant!

LG, Elke
mareike
Hallo Pechvogel,
ich kann dir die Neurochirurgen beim Marienkrankenhaus Kassel sehr empfehlen. Wie ich von Patienten mitbekam, wurden auch BWS-Opś durchgeführt. Ich bin von Dr. Wojtas an der LWS operiert worden. Er nimmt sich viel Zeit. Auch die anderen Kollegen sind sehr nett. Würde die Praxis vorziehen. Mit der Wickerklinik habe ich keine guten Erfahrungen gemacht.

Wünsche dir alles Gute.
mareike
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