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Komplette Version Berufkrankheit

Bandscheiben-Forum > Berufsgenossenschaft
Süßnase
und natürlich auch an alle ehemaligen Krankenpfleger (passte leider nicht mehr in die Themenbeschreibung)...

WIE stellt man den Antrag auf Berufskrankheit???

Wäre es eigentlich günstig einen Behindertenausweis zu beantragen (ach wie heißt das noch gleich???) oder lieber nicht...

Sorry, dass ich sooo viele Fragen habe, aber es macht mich ganz verrückt, nicht zu wissen, was als nächstes passiert oder was ich als nächstes machen soll....


GRUMMEL

LG

Süßnase
Topsy
Hi Süßnase,
es wird entweder von Dir,Deinem Hausarzt oder der KK eine Anzeige bei der Berufsgenossenschaft gemacht. Wenn man der Meinung ist, das es von der Berufstätigkeit kommt, wäre es ratsam wenn Du einen guten Hausarzt hast und er das für Dich macht. Die KK sind Dir auch gerne behilflich, da sie die Kosten abschieben könnten. Bei uns in der Klinik hat die Hütte gebrandt, als die Berufsgenossenschaft da gewesen war. Ich war richtig froh, dass ich meine Finger dabei nicht im Spiel hatte. Schieb es der KK oder dem HA zu.
Viel Glück und liebe Grüße
Topsy
haensel
Hallo Süssnase,
also stell Dich mal auf mehrere Jahre Laufzeit ein. Wie Topsy schon sagte, lass das Deine KK machen. Werde Mitglied beim VDK, dann hast du eine Rechtsvertretung vor Gericht.
Stelle beim Versorgungsamt (so heißt es bei uns in Bayern) eine Antrag wegen Minderung der Erwerbsfähigkeit. Dann such doch mal unter google den Begriff "MDD"
Dort findest Du sehr gute websites die Dir weiterhelfen. Was noch sehr wichtig ist, Du mußt diese Tätigkeit mindestens 10 Jahre ausgeübt haben. Du hast den Vorteil, daß für Deine Berufsgruppe schon Berechnungsformeln vorhanden sind. Ich muß für meine Berufsgruppe noch Pionierarbeit leisten. Wenn Du Fragen hast, kannst sie ruhig stellen.

Viel Erfolg
haensel
Kessi
Hallo Süßnase,

frage doch mal deine KK, die lassen das oft sowieso nachprüfen, schon wegen der Behandlungskosten ....kann sein, dass die es schon geprüft haben.....

Doch ganz ehrlich, richte dich auf eine Nichtanerkennung ein....es wird meist abgelehnt....ein BSV kann man sich jeder Zeit auch im Privatleben zuziehen.

Gruß Kessi
Hedwig
Zitat (Kessi @ Samstag, 29.Januar 2005, 19:52 Uhr)
Hallo Süßnase,

frage doch mal deine KK, die lassen das oft sowieso nachprüfen, schon wegen der Behandlungskosten ....kann sein, dass die es schon geprüft haben.....

Doch ganz ehrlich, richte dich auf eine Nichtanerkennung ein....es wird meist abgelehnt....ein BSV kann man sich jeder Zeit auch im Privatleben zuziehen.

Gruß Kessi

Hallo Süßnase,

ich habe als Krankenschwester eine Berufskrankheit anerkannt bekommen, doch damit begann erst der Ärger. Wenn man nur eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von 10% anerkannt bekommt, dann kann man nach dem Mainz-Dortmunder-Dosismodell weiterhin schwer heben...zwar mit Einschränkungen (s.MDD google), aber es ist erlaubt.
Also auf die MDE achten, sonst hat man ein Problem am Arbeitsplatz, denn man soll ja heben, kann aber nicht....oder man hebt, um den Arbeitsplatz zu erhalten und dann???
Gruß Hedwig
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