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Komplette Version 81925 Alpha-Klinik München

Bandscheiben-Forum > Kliniken und Reha-Kliniken > PLZ - 8 - Kliniken
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s-girl
Hallo liebe Bandis,

hat jemand Erfahrungen mit der Klinik von Dr. Hoogland in München gemacht. Soll sehr gute Behandlungserfolge haben, viele Spitzensportler waren dort. Aber Werbung kann ja manchmal auch täuschen.

MfG Steffi
Heidi
Hallo Steffi,

hier, hier und hier  wurde schon mal über die Alpha-Klinik und Dr. Hoogland geschrieben.

Vielleicht helfen Dir ja diese Threads weiter.

Liebe Grüße

Heidi
toaster
Hallo

Ich habe im Forum festgestellt das ihr sagt das man wenig erfahrungsberichte von OPs hat weil die gesunden nicht mehr posten. Ich habe bis jetzt 6 Patienten der Alpha Klinik gesprochen die sehr zufrieden waren, sie sagten sie hätten sich viel früher dorthin in Behandlung geben sollen. Ich habe mit allen persönlich am Telefon gesprochen. Weil ich mit dem Gedanken spiele mich dort in behandlung zu geben. Das geld ist zwar eine Menge aber die Gesundheit ist es wert. Auch HWS Patienten  waren sehr zu frieden, sie sprachen alle das wir uns in einem Gesundheitssystem 2.klasse befinden. Es würde dort auch nicht immer zur OP geraten also nicht die Abzocke schlecht hin, einem wurde ein Muskeltraining dort verordnet und es geht ihm auch besser. habt ihr den bericht über DRs Dekker op an Thomas Christiansen gelesen? Hier der link http://www.alphaklinik.de/overvie....en.html
oder geht einfach auf die Seite der Alphaklinik. Ich werde mich mit meinem Prolaps c5 c6 jedenfalls jetzt dahin in behandlung begeben.

gruß an alle
Tollpatsch
hallöchen Toaster

suuuper das man ein positives Feedback bekommt.
Gerade bei den vielen Misserfolgen endlich mal ;-)
ich will aber nicht hoffe, das Dir das Schicksal nochmal
passiert und Du unters Messer musst ;-)

liebe Grüsse
tolli
Printe
Hi Toaster,
ich kann auch etwas zu positiven OP-Berichten beisteuern.
Schmerzen und Beschwerden habe ich so gut wie keine mehr.
Ich bin allerdings nicht in der Alphaklinik, sonder in der Neurochirurgie des Uniklinikums Aachen (werde hier bald wegen "Schleichwerbung" gesteinigt, weil ich das in den letzten Tagen nun schon oft schreiben musste :D  ) operiert worden.
Meine Wirbelsäulengeschichte war aufgrund mehrerer Vorfälle und einem sehr engen Spinalkanal recht heikel.
Nach 4 Operationen (innerhalb von 3 Jahren) geht es mir nun nach 1/2 Jahr gut. Ich nehme seitdem keine Medikamente und kann wieder so gut wie alles (auch Sport) machen.
Die Wirbelsäule ist in meinen Gedanken schon recht weit nach hinten gerutscht und ich denke nur noch selten an die ganzen "Qualen", die ich mitgemacht habe (zm Glück kann der Mensch ja guter verdrängen  :D ).
Wie gesagt, es gibt auch positive Beispiele TROTZ OP`s, die hier dann auch weiter posten. Die gesundheitlichen Ausgangslagen sind eben sehr verschieden und beim einen hilft die konservative Therapie und beim anderen eben die OP. Ich habe alles ausprobiert und bei mir waren es eben die OP`s.
Ist ja auch egal, hauptsache man ist wieder schmerzfrei und hat seine "alte" Lebensqualität zurück.
Liebe Grüße
Printe
:winke
s-girl
Hallo toaster!

Die Entscheidung mußt du natürlich allein treffen, ich habe auch mal mit dem Gedanken gespielt in der alpha klinik vorstellig zu werde. Bis ich mich mit einem Bekannten unterhalten habe, der mir ein paar Sätze mit auf den Weg gab. Wären all diese OP Methoden mit kompletter Heilung oder hochgradiger Besserung verbunden, würde sicher auch die Krankenkasse die Behandlung zahlen, denn sonst hätten sie nicht so hohe Kosten mit anderen Folgebehandlungen und Krankschreibungen. Werbung ist bei einer Privatklinik natürlich enorm im Vordergrund, da sie ja wirtschaftlich arbeiten muß. Natürlich ist jeder Fall bei so einer OP anders, dem einem kann zu 100% geholfen werden, dem anderen halt nicht. Ich denke die Kliniken die von der Kasse bezahlt werden, haben ja auch fast die gleichen Methoden bei den OP´s und man muß sich überlegen ob man für viel Geld das bekommt was man erwartet. Meistens ist ja die Erwartung sehr hoch und die Entäuschung nachher um so größer. Ich will dich bestimmt nicht unsicher machen aber es ist halt mal ein Aspekt zum überlegen.

Viel Glück wünscht Dir Steffi :kinn
toaster
So war egstern in Halle Saale im bergmannstrost und habe mich dort vorgestellt. Es war ein Gespräch von einer stunde was sehr ausführlich war und informativ sie können bei mir nur eine Operation von vorne mit verblockung von c5 und c6 vornehmen.
Auf die Frage nach endoskopischer op sagten sie das sie sie kennen aber daran nicht so recht glauben, weil sie nicht oft genug das gemacht haben und das verfahren halt nicht der Standard an normalen krankenhäusern ist. Soll mir aber auf alle fälle die Meinungen in münchen alphaklinik anhören und mich dort untersuchen lassen. Sie haben auch nicht versucht das verfahren auszureden nur ich soll mir alles genau überlegen es kann auch sein das nichts sich verändert. fahre nun nächste woche hin.

gruss
Heidi
Hallo toaster,

ich finde es gut, dass das Bergmanstrost sich so viel Zeit genommen hat und Dir alles genauestens erklärt hat, sowie das sie Dir vorgeschlagen haben, dass Du ruhig zur Alpha-Klinik fahren sollst und auch Dir über die endoskopische OP noch Deine Meinung bildest.

Hoffe für Dich, das Du die richtige Entscheidung triffst.

Bin schon auf Deinen Bericht über die Alpha-Klinik gespannt.

Also, alles gute für nächste Woche.

Liebe Grüße

Heidi
Thomas
Hallo Boardies,

nachdem meine Mutter bereits zweimal in diesem Jahr in der Alphaklinik in München von Drs. Dekkers operiert wurde, möchte ich Ihre und meine Erfahrungen mit der Klinik hier mal kurz skizzieren.

Das erste mal wurde eine OP zur Behebung der Spinalkanalstenose im Bereich L4/5 gemacht, die zweite war eine endoskopische Bandscheibenoperation mit Dekompression und Sequesterentfernung L1-2, L2-3, L4-5 und L5-S1 links.

Rückblickend kann ich sagen, daß wir zu leichtgläubig waren. Die Schmerzursache wurde nicht beseitigt (Bandscheibenschaden L4/L5) außerdem liegt eine Rotationsskoliose bei abgeflachter Lordose vor. Im Segment BWK11/12, BWK12/L1 und L1/2 Nachweis von Diskusprotrusionen mit Retrospondylose und Facettengelenksarthrose, ohne signifikante Stenoisierung des Spinalkanals und der Neuroformina. Aber ich möchte euch nicht mit Fachausdrücken erschlagen :-) Nach der zweiten OP wurde meiner Mutter gesagt, eine deutliche Verbesserung ihrer Beschwerden werde sich nach 4 Wochen auf jeden Fall einstellen.

Leider ist dem nicht so. Die Beschwerden sind nach wie vor vorhanden, fast noch stärker als vor den OP´s. Ich werde das Gefühl nicht los, es ging von Anfang an nur darum, möglichst schnell zu operieren, der Behandlungserfolg ist zweitrangig.

Nun noch ein paar Dinge zu den Abläufen. Es war keine Seltenheit, daß wir 5-6 Stunden im Wartezimmer warten mußten, um mit Drs. Dekkers sprechen zu können. Das resultierte einfach daraus, daß zwischen den Sprechstundenzeiten auch noch operiert wurde. Die Klinik selbst macht einen modernen Eindruck, das wundert nicht, da alles noch relativ neu ist, und auch ständig an- und umgebaut wird. Die stationäre Aufnahme befindet sich im Erdgeschoß mit ca. 15 Betten. Wer aufgrund dieses Eindrucks nun glaubt, er ist hier bestens aufgehoben, der irrt gewaltig.

Die Einzelzimmer sind zwar sehr modern eingerichtet, von einer guten Betreuung. bzw. einer guten Versorgung kann jedoch keine Rede sein. Über die fachliche Qualifikation des Personals mußte ich mich nur wundern. So wußte dort keiner, welcher Eingriff bei meiner Mutter gemacht wurde, und ich mußte die Schmerzmittel selbst bei den "Schwestern" holen. Der absolute Hammer kommt aber jetzt. Die OP war am Dienstag mittag um 16. Uhr vorbei. Am folgenden Mittwoch, um ca. 13. Uhr, also keine 24 Std. später, sagte man meiner Mutter, Sie müsse das Zimmer räumen, da es dringend für einen neuen Patienten benötigt würde. Aufgrund der OP und der noch anhaltenden Narkosemittel, sowie der großen Schmerzen, konnte meine Mutter das Bett selbständig nicht verlassen, geschweige denn Gehen, kein Wunder nach einer 4-Etagen OP. Auch mein heftiger Einspruch half nichts, ich schleppte meine Mutter in das nächste Hotel, und von dort ging es dann tagsdarauf mit dem Zug nach Hause.
Auch von medizinischer Nachuntersuchung bzw. Betreuung kann überhaupt keine Rede sein. Ich versuchte mehrmals Drs. Dekkers zu erreichen und wurde am Telefon, meist auf unverschämte Weise von seiner Sekretärin, abgewimmelt. Orginalton: "Ich kann jetzt nicht weiterreden, ich bekomme gerade ein Gespräch auf der anderen Leitung" - und aufgelegt.

Aufgrund dieser Erlebnisse, kann ich die Klinik nicht empfehlen. Die operativen Fähigkeiten von Drs. Dekkers möchte ich nicht in Frage stellen und kann sie auch gar nicht beurteilen, jedoch hat er uns im Hinblick auf den Behandlungserfolg getäuscht. Die ganze Werbung, speziell "bei uns sind Sie in den besten Händen, hier können Sie sich auch nach der OP richtig erholen" stimmt so einfach nicht, da weder geschultes und fachliches Personal vorhanden ist, noch sich die entsprechende und notwendige Zeit für den Patienten genommen wird.

Die Schließung des Forums bestätigt meinen Eindruck. Kritische Äußerungen sind jetzt nicht mehr möglich, und es eröffnet sich eine weitere Geldquelle, da nun generell 50 Euro für die Begutachtung der Röntgen- und Kerspinbilder verlangt wird. Es wird am Fließband operiert, meist spät bis nach 24 Uhr nachts und viele Patienten dort sind der Meinung, Sie würden sich was Gutes tun, in Wirklichkeit merken Sie nicht, dass man dort nur eines will - nämlich ihr Geld.

Aufgrund des Beitrages von Printe werde ich mich jetzt auch an die Uniklinik Aachen wenden. Ich bin mir sicher, dass wir dort von einem seriösen Ärzteteam beraten und behandelt werden und uns nicht das "Blaue vom Himmel" versprochen wird.

herzlichen Gruß

Thomas
Benny
Hi,

der Bericht von Thomas war hochinteressant und gibt i.E. meine Meinung wieder.

Ich habe "aus zuverlässiger Prof.-Quelle" (mein Operateur) gehört, dass die Klinik bei richtig komplizierten Fällen ohnehin nicht operiert und an bekannte orthopädische Chirurgen weiterleitet. Dann kann ich aber auch gleich da hingehen und spare die Hälfte, oder ?

Dies gilt nur für den Rücken. Bei Knien hört man nur Gutes.

Viele Grüße

Benny
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Übersetzt und modifiziert von Fantome et David, Lafter